JUBEL UND BEIFALLSSTÜRME FÜR LE SACRE

Gelungene Tanzpremiere: „Le Sacre du printemps“ / „Metamorphosen“ begeistert – ein Ereignis!

  • 29. Oktober 2019
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  • Text: Philip Brunnader

Was für eine spektaküläre Tanzpremiere mit Strawinskys Le Sacre du printemps und Richard Strauss Metamorphosen. Jubel und Beifallsstürme gab es für diesen gelungenden Abend. Auch die Kritiker*innen sind voll des Lobes und zeigen sich begeistert.


Foto: Sakher Almonem

„Beifallsstürme für eineinhalb Stunden tänzerische wie musikalische Glanzleistungen.“

„Der zweiteilige Tanzabend von Tanzchefin Mei Hong Lin begeistert“, heißt es in den OÖNachrichten. Karin Schütze (OÖNachrichten) berichtet von einem „emotional ergreifenden und tänzerisch fantastischen Abend … das Bruckner Orchester Linz treibt – hundertköpfig in Strawinskys Originalbesetzung – unter seinem Chefdirigenten Markus Poschner spannungsgeladen voran, mit pochenden Rhythmen und scharfen Dissonanzen – bis zum finalen Opfer.“ Ihr Fazit: „Ein herausfordernder, großartiger Abend, der lange nachwirkt.“

„Exzellent getanzt“

„Im Linzer Musiktheater ist seit dem Wochenende der gelungene Doppelabend der Choreografin Mei Hong Lin zu sehen“, berichtet Helmut Ploebst im Der Standard. „Lin verwandelt Strawinskys archaische Geschichte über eine junge Frau, die von ihrer Gemeinschaft geopfert wird, in eine Erzählung über die Auswirkungen moderner Barbarei auf deren Opfer. Geschickt setzt sie dabei das narrative Potenzial des Tanzes ein.“

„Wuchtige Musik, stimmige Ästhetik, hingebungsvolle Tänzer“

„Poetisch und bezaubernd begann der zweiteilige Tanzabend „Le Sacre“ bei der Premiere im Linzer Musiktheater: Im ersten Teil wurde zu Richard Strauss’ „Metamorphosen“ hingebungsvoll getanzt – eine verbotene Liebe im Krieg gefühlvoll dargestellt von Lara Bonnell Almonem und Nimrod Poles,“ so Jasmin Gaderer in der Kronen Zeitung. „Im zweiten Teil dann die Sternstunde des Linzer Bruckner Orchesters unter Chefdirigent Markus Poschner – „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinsky wummerte kraftvoll, punktgenau und mitreißend durch den Saal.“

Foto: Sakher Almonem

„Erregender Tanzabend als Ereignis“

„Bejubelte Premiere: … die Choreografin erfand für ihre international erfolgssichere Kompanie TANZLIN.Z mit einfühlsamer Fantasie erregende Geschichten, die das Ensemble mit einer schier unvorstellbaren Leistungsstärke von Körper und Geist auf akrobatischer Höhe realisierte,“ lautet es im OÖ Volksblatt. Für Georgina Szeless versteht „Chefdirigent Markus Poschner die komplizierte Partitur aus vollem Herzen und in größter Harmonie mit der Choreografin und ihren Ideen auszuschöpfen. Die ereignisreiche Produktion schien das Publikum wie verwandelt entlassen zu haben.“

„Kein Wunder, dass diese Aufführung auch Tanzfans aus Wien lockt.“

„Mit voller Wucht kommt Mei Hong Lins neuer, zweiteiliger Tanzabend Le Sacre für die von ihr geleitete Compagnie TANZLIN.Z im Musiktheater Linz daher. Ausgezeichnete Tänzerinnen und Tänzer, eine über weite Strecken überzeugende, neue Interpretation von Le Sacre du Printemps und eine mitreißende musikalische Umsetzung durch das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung seines Chefdirigenten Markus Poschner.“

„Tanz kann jede Geschichte erzählen.“

„Wie Tänzerin Nuria Giménez Villarroya diese Figur (das Kind) mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes und mit archaischer Energie darstellt, ist die Sensation dieser Produktion,“ so Raimund Meisenberger in der Passauer Neuen Presse.

Foto: Sakher Almonem

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