SCHULE NEU DENKEN

  • 16. Januar 2020
  • |
  • Text: Redaktion

Peter Androsch im Gespräch mit Katharina John

Peter Androsch | Foto: Paul Kranzler

Katharina John: Ausgangspunkt Ihrer Beschäftigung mit dem Akademischen Gymnasium Linz und seiner Geschichte war eine Matura-Rede, die Sie gehalten haben. Warum wurden Sie mit dieser Aufgabe betraut?

Peter Androsch: Ich habe sie sogar zweimal gehalten. Zwei aufeinanderfolgende Direktoren hatten mich dazu eingeladen. Es werden immer Leute angesprochen, die es angeblich geschafft haben – was immer das bedeutet – und die dann besonders gescheit zu den angehenden Absolvent*innen sprechen sollen. Ich weiß nicht, wie lange es diese Tradition schon gibt, aber nachdem in dem betreffenden Jahr meine Oper Spiegelgrund im österreichischen Parlament in Wien aufgeführt wurde, war ich in aller Munde. In diesem Zusammenhang hat die Direktorin mit mir Kontakt aufgenommen. Ich bin ja mittlerweile auch eine Art Chronist von Oberösterreich.

In Ihrem Musiktheater Die Schule oder Das Alphabet der Welt werden gleich mehrere sehr umfangreiche Themen verhandelt: Die Geschichte des Akademischen Gymnasiums Linz von 1918 bis in die Gegenwart, aber auch der Kosmos der Linzer Innenstadt, der diese Schule umgibt. Über die Biografien einzelner Personen wird dieser Kosmos auf ganz Österreich, Europa, ja die ganze Welt erweitert. Es geht aber auch um das System Schule, um Bildung und Ausbildung und darum, wie sich die Schule in diesem Zeitraum verändert oder besser gesagt nicht verändert hat.

Es macht nur Sinn, auf diese Schule zu sehen, wenn man sie als „pars pro toto“ nimmt. Was ist die Schule selbst? Das wird erst erlebbar, wenn wir das abstrakte Phänomen auf Personen runterbrechen. Wer war in der Schule? Welche Bedeutung hatte und hat die Schule in der Stadt? Welches geschichtliche Gewicht besitzt sie? Wie wird unterrichtet? Das Allgemeine bedingt das Spezielle. Diese beiden Dinge kann man nicht voneinander trennen. Was würde die Geschichte der Schule allein – ohne die Biografien ihrer Schüler*innen und Lehrer*innen bedeuten? Sehr wenig.

Es gibt darüber hinaus eine zweite Komponente, die über die regionale Dimension hinauswirkt, und das ist diese unverständliche oder rätselhafte Verknüpfung mit dem Nationalsozialismus. Davon ist die Schule erstmal nicht mehr betroffen als andere Institutionen, aber wir wissen, dass mit August Eigruber, Ernst Kaltenbrunner, Adolf Eichmann und Adolf Hitler in ihrer unmittelbaren Umgebung, im selben Viertel, vier Großverbrecher lebten. Aber warum gerade hier? Das ist nicht erklärbar, auch wenn man noch so genau hinschaut.

Die Frage nach der Schule als Bildungsinstitution führt zur Frage nach der Gesellschaft, die sie trägt, nach deren Menschenbild und danach, welche Umsetzung dieses in einer Bildungsinstitution erfährt?

Die Beschäftigung mit der Schule hat mich zurückgeworfen auf meine Oper Schreber, die ich 1999 am Stadttheater Klagenfurt uraufgeführt habe. Damals habe ich mich sehr mit der Geschichte der Disziplin beschäftigt, mit der Geschichte der „Gehorsamsproduktion“, wie das Ulrich Bröckling in seinem Buch nennt. Es lassen sich sehr klare historische Entwicklungen erkennen und benennen. Wo kommt die Schule her? Aus dem Militär, das kann man ganz eindeutig beantworten. Interessant ist, dass eine Schule, die sich selbst „humanistisch“ nennt, den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten fünfzig Jahre skeptisch gegenüberstehen müsste – also der zunehmenden Normierung aller Bereiche und der Standardisierung der Schülerinnen und Schüler. Man sieht genau, dass Entwicklungen aus der wirtschaftlichen Sphäre herüberschwappen in die Pädagogik. Das ist meines Erachtens ein natürlicher Widerspruch zu einem humanistischen Ansatz. Mich haben die fünf Jahre Beschäftigung mit dem Thema zu ziemlich radikalen Positionen geführt: Ich glaube, dass das Schulsystem, das wir jetzt haben, nicht reformierbar ist zu einem demokratischen Schulsystem, das wir eigentlich bräuchten. Es gehört abgeschafft.

Die Schule oder Das Alphabet der Welt | Foto: Sakher Almonem

Es gibt aber eine Menge Menschen, die sich genau darüber Gedanken machen. Im aktuellen Bildungsbericht Österreich 2018 werden die von Ihnen genannten Ziele wie Kooperation und die Vermittlung von Fähigkeiten, die einen Menschen als mündigen Bürger in einer Demokratie agieren lassen, als Ziele genannt und formuliert. Warum bleibt die Umsetzung dieser Ideen dann aus? Warum – mit Ihren Worten – ist unser Schulsystem nicht reformierbar?

Weil seine Steuerung anderen Interessen unterliegt? Weil es das Interesse des Schulsystems ist, die Menschen soweit zu bringen, dass sie in diesem Wirtschaftssystem funktionieren. Das ist das Ziel. Wenn wir aber tatsächlich demokratische Strukturen anstreben, dann müssen wir strukturell denken und die Struktur der Schule verändern. Nach meinem Informationsstand enden Bemühungen in Sachen Demokratie an der Schule immer damit, dass man glaubt, man könne Demokratie unterrichten, indem jemand etwas darüber erzählt. Ich glaube aber, dass Demokratie in der Schule gelebt werden muss, und zwar vom ersten bis zum letzten Moment. Das ist aber gar nicht gewollt, weil dann ja die Leute auf die Idee kommen könnten, auch andere gesellschaftliche Bereiche mit Demokratie zu erfüllen. Im Grunde sehne ich mich nach der alten Vision von Willy Brandt: „Mehr Demokratie wagen!“ (1969). Dieses Prinzip müsste man in allen gesellschaftlichen Bereichen zur Anwendung bringen, in Betrieben, im Rechtssystem, in der Politik. Aus diesem Grund sehe ich wenig Hoffnung, dass das System reformierbar ist. Ich würde eine Neugründung der Institution Schule empfehlen.

Mein Eindruck ist, – und davon haben Sie auch schon gesprochen – dass zum Thema Schule jeder etwas sagen kann. Die eigene Schulzeit ist mit starken emotionalen Erfahrungen verbunden. Mir scheint es manchmal, dass diejenigen, die die Schulzeit überstanden haben, diese nicht einfache Zeit der Bevormundung und „Prüfungen“ auch an die nächste Generation weitergeben möchten. Auch wenn man die Schule zur eigenen Schulzeit stark kritisiert hat, kommt der Abgleich der heutigen Erziehungsverhältnisse mit denjenigen der eigenen Schulzeit immer wieder zur Anwendung. Es fallen Formulierungen wie „Bei uns hätte es das damals nicht gegeben!“ Trotz einstiger Ablehnung möchte man die Methoden der eigenen Vergangenheit wieder auf die aktuelle Schüler*innengeneration angewendet wissen. Das ist ein eigenartiger Widerspruch.

Mir ist das erst durch meine eigenen Kinder klar geworden. Ich bin jetzt sozusagen Zuschauer und sehe, so glaube ich, die Strukturen viel klarer als in der Zeit, in der ich selbst in der Schule war. Es ist ja ganz einfach: Wir haben zum Beispiel Zeugnisse aus dem Jahr 1880/1890 angeschaut. Es gibt fast überhaupt keinen Unterschied zu den Zeugnissen von heute. Vielleicht ist die Betragens-Note nicht mehr so wichtig, aber die Struktur ist gleichgeblieben, die Art der Beurteilung. Je älter ich werde, umso mehr lege ich Wert auf das selbstbewusste Staatsbürgertum, auf den „Citoyen“. Und ich finde es eine Zumutung, dass ein Mensch neun oder zwölf Jahre ununterbrochen von anderen beurteilt wird. Ich glaube, dass solch ein Vorgehen nicht in eine aufgeklärte, demokratische Gesellschaft gehört. Ich glaube eher, dass die Vorstellung, gemeinsam auf eine neue zivilisatorische Ebene zu kommen, die richtige Idee wäre.

Offenbar scheint eine Reform ja mit großen Ängsten verbunden zu sein, der Befürchtung, dass eine Struktur, an der man sich zeitlebens orientiert hat, wegbricht, eine Orientierung plötzlich nicht mehr möglich ist, dass auch unter wirtschaftlichen Aspekten das menschliche „Material“ nicht mehr in die vorgesehenen Schemata passt. Auf der anderen Seite sorgen sich viel weniger Menschen um die Aufrechterhaltung unserer demokratischen Staaten. Umfragen zeigen, dass ein immer größerer Teil auch der jungen Leute sich die Abkehr von der Demokratie vorstellen kann und sich teilweise sogar ein autoritäres System wünscht.

Die Schule hat von der Demokratie überhaupt keine Ahnung. Demokratie erlernt man über das Erleben, Erfahren, das Üben, das Ausüben, Beurteilen, Urteilen, Abwägen, Niederlagen ertragen lernen usw.

Die Ängste vor der Demokratie scheinen größer als die vor einem autoritären System.

Das autoritäre System lernen wir ja. In ihm können wir uns orientieren.

Ich möchte nochmal auf den Begriff „pars pro toto“, den Sie zu Beginn genannt haben, zurückkommen. Das, was Ihr Werk über die Chronik einer einzelnen Schule hinaus gehen lässt, ist die Frage, die dahintersteht und die heißt: Wie wollen wir leben?

Genau. Und das wird dann oft ganz konkret. Es gibt so ein heiliges Wort, das in unserer Gesellschaft und auch in der Schule so oft verwendet wird. „Leistung“. Wenn ich das Wort „Leistung“ höre, dann muss ich unwillkürlich lachen, weil als die sogenannten „Leistungsträger“, diejenigen bezeichnet werden, die uns die verpesteten PKWs verkaufen, die uns schamlos belügen und betrügen. Wenn mir ein Lehrer von der „Leistung“ eines Schülers erzählt, muss ich ihm ins Gesicht lachen, weil das nicht das ist, was ich für meine Kinder als erstrebenswert ansehe. Was wir lernen sollten, sind Zusammenarbeit, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit!

Eines muss ich allerdings noch ergänzen: Man kann gar nicht oft genug betonen, welche unglaubliche Macht eine einzelne Lehrerin, ein einzelner Lehrer hat. Und man sollte nicht die Person des Lehrers mit dem System verwechseln – obwohl Lehrer das selbst gerne tun. Es ist jedoch unglaublich, welche Freiräume sich einzelne Menschen auch in dem beschriebenen System erkämpfen können und mit den Kindern ganz anders arbeiten, als erwartet wird. Das hat es schon in meiner Schulzeit gegeben und das gibt es auch bei meinen Kindern. Man sieht, dass auch hier, in der individuellen Ausgestaltung von Unterricht viel möglich ist.

Der Matura-Jahrgang 1927 mit Hitler-Nichte Geli Raubal (Mitte) und Alfred Maleta (3. v. l., stehend), Foto: Akademisches Gymnasium, privat

Das greift sehr gut ineinander. Sie gehen am Beispiel des Akademischen Gymnasiums und der individuellen Biografien, der mit dieser Institution verbundenen Menschen, von dem Anspruch oder Ziel des Erwerbs einer souveränen Identität aus, die uns zukunftsfähig machen soll. Wenn ich es richtig verstanden habe, haben Sie und Ihre Librettist*innen Bernhard Doppler und Silke Dörner von Anfang an die Situation eines Jubiläums als Ausgangspunkt betrachtet. Sie beginnen mit einem Innehalten, einem Einschnitt. Wir Menschen müssen unsere Lebenszeit gliedern und unsere Geschichten erzählen, d. h. wir halten in regelmäßigen, ritualisierten Abständen an, blicken zurück und ziehen Bilanz. Wir verbinden solch ein Gedenken, solch ein Jubiläum mit einem Fest, mit einer Feierlichkeit, wir verbinden es auch mit einem visuellen Dokument in Form eines ritualisierten Fotos. Ein wichtiger Bezugspunkt ist in diesem Sinne ein Maturafoto aus dem Jahr 1927, auf dem Personen abgebildet sind, deren Geschichten sich historisch weiterverfolgen lassen. Das Foto erinnert an den Abschluss ihrer Schulzeit. Und diese Bildgattung wird im Grunde zum Strukturelement Ihres Musiktheaters.

Ja, das Tableau vivant, das lebendige Bild.

Wie kam es zu dieser Entscheidung? Was bedeutet sie für die dramaturgische und musikalische Struktur Ihres Musiktheaters?

Die Schule oder Das Alphabet der Welt hätte ursprünglich 2018 herauskommen sollten. Wir sind ausgegangen von einem Jubiläum, wir wollten diese 100 Jahre überblicken. Jedes Jubiläum ist ja mit Fotos verbunden und auch das klassische Maturafoto ist ein Tableau vivant. Diesen Gedanken hat Bernhard Doppler ins Spiel gebracht und ihn zum Strukturprinzip erklärt. Das machte für uns Sinn, weil wir ja kein erzählendes Theater machen können. Schön ist es, wenn sich so ein Tableau vivant kontinuierlich verändert, ein Organismus wie eine Schule. Es wird ein Tableau vivant ab- und das nächste gleich aufgebaut. Im Grunde könntest du ja diese 100 Jahre nur mit den Maturafotos erzählen. Die aus dem 21. Jahrhundert habe ich versucht alle übereinander zu legen. Es ist uns dann etwas furchtbar Autoritäres dazwischengekommen, nämlich die europäische Datenschutzgrundverordnung. Und die wird dazu führen, dass wir in Zukunft eine gesichtslose Geschichte haben, denn es wird unter normalen Umständen praktisch unmöglich, noch Fotos von Privatpersonen zu veröffentlichen. Ein bisschen als Witz, aber auch als Strategie haben wir alle Maturafotos übereinandergelegt. Durch die Überlagerungen erhalten sie einen ganz rätselhaften Charakter. Man kann sie sich wie alle anderen Materialien auf der Homepage die-schule.at ansehen.

Die Überlagerung ist auch das Prinzip der Erzählung. Sie verweist auch auf die verschiedenen Geschichtsbegriffe: Die Geschichte einmal als Übereinanderlagerung von toten Schichten oder als „His-story“, also als individuelle Geschichten. Mein Musiktheater ist ein Gegenmodell geworden zur abstrakten Geschichte, es ist eine Sammlung von Geschichten und Erzählungen.

Erzählungen sind auch das, was ich versucht habe, musikalisch umzusetzen. Die ganze Musik, mit Ausnahme der Songs, beruht auf ganz direkten Umsetzungen der Jahreszahlen. Das heißt, fast alle Tonbeziehungen in Tonhöhe und Rhythmik leiten sich direkt von den Jahreszahlen ab. Aus ihrer Kombination ergibt sich wieder eine Erzählung.

Sie haben gewissermaßen über ein numerologisches System Zuordnungen getroffen, und gehen in der Musik von sehr formalen, abstrakten Ideen aus. Auch Sprache wird teilweise seziert und zu Klang und dann gibt es ganz konkrete Songs. Entstanden diese aus der Sehnsucht nach Wechsel und Kontrast?

Da haben auch ganz pragmatische Gedanken eine Rolle gespielt. Die akustische Situation in der BlackBox ist nicht ganz unproblematisch. Sie unterstützt die gesungene oder gesprochene Stimme nicht. Um die Sprachverständlichkeit zu verbessern, habe ich entschieden, dass, soweit es geht, die Stimme ganz allein steht oder nur wenig begleitet wird. Zweitens ist die Gefahr natürlich sehr groß, dass es bei einem so riesigen „Sermon“ mit unglaublich vielen Geschichten unübersichtlich wird. Die strukturelle Klarheit ist mir aber sehr wichtig und deshalb habe ich versucht, das Stück ganz klar zu gliedern: Es gibt Orchester, es gibt Sprechstellen, Chor usw. Von Olivier Messiaen habe ich gelernt, dass, wenn du leicht atonale Musik schreibst, das beim Hörer schnell zu einer Orientierungslosigkeit führt. Er fragt sich dann: Wo ist der Anfang? Wo ist das Ende, wo die Mitte? Messiaen hat das durch ganz rigorose Instrumentierungen gelöst: große Gruppe, Blechbläser, Wechsel zu den Streichern, zurück zu den Blechbläsern. Er verwendet sehr blockartige Instrumentierungen und gibt damit dem Zuhörer Orientierung. Im übertragenen Sinne habe ich das hier auch versucht.

Gerade in der zeitgenössischen Musik ist es manchmal schwer, eine Begrifflichkeit zu finden, um Musik zu beschreiben. Wie würden Sie denn Ihre eigene Musik beschrieben wissen wollen?

Sie changiert zwischen ganz abstrakten Zugängen und sehr konkreten, wie richtigen Songs, Arien, Duetten und so etwas wie Couplets.

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