OPER ALS FLOTTE TÜR-AUF-TÜR-ZU-KOMÖDIE

Tosender Schlussapplaus für die tolle Komödie „Il Matrimonio Segreto“ des italienischen Komponisten Domenico Cimarosa.

  • 9. März 2020
  • |
  • Text: Philip Brunnader

„Heiter bis komisch!“

„Amüsantes Vergnügen garantiert die komische Oper Il Matrimonio Segreto in der BlackBox des Musiktheaters. Das junge Ensemble – Mitglieder des OÖ Opernstudios – glänzte bei der Premiere mit Spielwitz, Stimme und Humor,“ zeigt sich Fred Dorfer von der Kronen Zeitung begeistert. „Die Inszenierung von Gregor Horres beflügelte die Darsteller in den Verstrickungen und heiteren Missverständnissen zu temperamentvollen und komischen Handlungen. Jede Stimme glänzte mit einer charakteristischen Arie im fulminanten homogenen Ensemble. Katharina Müllner dirigierte schwungvoll das frisch musizierende Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität. Perfekt ist auch das junge Solistenensemble.“ Dorfer Fazit: „Tosender Schlussapplaus für die tolle Komödie des italienischen Komponisten Domenico Cimarosa.“

„Oper als flotte Tür-auf-Tür-zu-Komödie!“

Auch Michael Wruss von den OÖNachrichten ist voll des Lobes: „Eine gelungene Opernfarce, die nicht nur viel Spaß verspricht, sondern auch ein fabelhaftes junges Sängerensemble ideal zur Geltung kommen lässt,“ ist sein Fazit. „Jan Bammes hat den sterilen Gang eines Hotels, bei dem Tür auf Tür folgt, durch skurrile und die Protagonisten fein charakterisierende Kostüme und Perücken knallbunt belebt und legt so den Fokus auf die handelnden Personen, die Gregor Horres mit viel witzreichem Tempo agieren ließ. Musikalisch ist Cimarosa Zeitgenosse Mozarts, weist aber in seinen kunstvoll verschachtelten Ensembleszenen schon deutlich auf Rossini voraus und erfindet eigene Wege, die Emotionen bisweilen durchaus urkomisch herüberzubringen. Das gelingt auch Katharina Müllner am Pult des Symphonieorchesters der Anton Bruckner Privatuniversität, die nicht nur viel Verve und schmissige Tempi einfordert, sondern auch selbst am Hammerklavier sehr phantasiereich die Rezitative begleitete. Sängerisch war es eine absolut harmonische Gesamtleistung des Opernstudios, wo jeder seine Rolle ideal umzusetzen verstand und vor allem ein perfektes Teamwork erkennen ließ,“ heißt es in den OÖNachrichten weiter.

Umjubelte Premiere

„Als wäre Mozart 1791 auferstanden, um 1792 noch einmal zu einer Oper auszuholen. So hörte sich gleich von der Ouvertüre weg Il matrimonio segreto (Die heimliche Ehe) des italienischen Komponisten Domenico Cimarosa an,“ schwärmt Georgina Szeless im OÖ Volksblatt. „Das eingesetzte Jugendteam war sich dieser Ehrenaufgabe voll und ganz bewusst und setzte alle Kräfte und verfügbaren Talente ein. Angeführt vom erfahrenen Regisseur Gregor Horres und dem Ausstatter von Bühne und Kostümen, Jan Bammes, entlockten sie den Darstellern ein unwahrscheinliches Engagement an Spielfreude und Bewegungseifer. … Für Überraschung sorgt das Symphonieorchester der Bruckneruni mit der profilierten Ausformung der elegant-raffinierten Musik Cimarosas in allen Stimmen. Katharina Müllner agiert am Pult und begleitet auch selbst die Seccorezitative auf dem Hammerklavier.“ Und das Fazit im OÖ Volksblatt: „Die zweieinhalbstündige Aufführung garantiert blendende Unterhaltung. Es kann also hellauf gelacht und geklatscht werden!“

Etelka Sellei, Florence Losseau, Philipp Kranjc, Svenja Isabelle Kallweit, Florens Matscheko | Foto: Sakher Almonem

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