EIN BEGLÜCKENDES THEATERWAGNIS!

Geglückte Uraufführung von Ebner-Eschenbachs „Die Totenwacht“ auf unserer Studiobühne

  • 28. Januar 2020
  • |
  • Text: Philip Brunnader

Sehenswert, schön gemacht, blenden gespielt

„Ein beglückendes Theaterwagnis“
„Sara Ostertag inszeniert das Stück kurzweilig wie einen längeren Popsong,“ schreibt Christian Pichler im OÖ Volksblatt. „Erzählung und Darstellung harmonieren fließend, Isabella Campestrini und Jeanne Werner agieren mit intensiver Körperlichkeit,“ heißt es weiter und „die Indie-Musikern Clara Luzia spielt live und fügt sich mit ihren Interventionen geschmeidig ein.“ Sein Fazit: „Eine einstündige Ballung dessen, was Theater kann. Es packt Herz und Hirn, klärt auf, zaubert starke und dichte Bilder ins Bewusstsein. Der Beifall heftig.“

„Blendend gespielt“
„Die Uraufführung am Sonntag auf der Studiobühne des Landestheaters wurde heftig beklatscht und mit Bravorufen übersät,“ so Peter Grubmüller in den OÖNachrichten. „Ostertags Kniff“ meint Grubmüller ist „aus Anna drei Frauen unterschiedlichen Alters (herausragend: Isabella Campestrini, die mitunter fremdelnde Jeanne Werner und die bemerkenswerte zehnjährige Alma Hofmann) zu entwickeln.“ Sein Fazit: „Ein Panoptikum an klugen Ideen, blendend gespielt, aber metaphorisch überladen.“

„Schön gemacht“
Michael Wurmitzer (Der Standard) berichtet von „effektvollen Choreografien“: „Unter sparsamem Einsatz effektvoll gewählter Requisiten entstehen so präzise Choreografien. … Musikalisch untermalt Clara Luzia mit Laptop und E-Bass die mundartlichen Reden live vom Bühnenrand aus mit sehr heutigen und atmosphärischen Klängen. … Der eine Stunde kurze Abend holt den vor 120 Jahren schon feministischen Stoff ambitioniert in die Gegenwart von #MeToo.“

„Sehenswert“
„Marie von Ebner-Eschenbach entwarf finstere Erzählwelten. In Die Totenwacht legt sie ein psychologisch feinnerviges Gespinst aus, das Regisseurin Sara Ostertag wunderbare Bausteine für die Dekonstruktion des Erzählfadens in die Hand legt. Ihr gelingt eine dichte Miniatur im Studio des Schauspielhauses,“ zeigt sich Elisabeth Rathenböck (Kronen Zeitung) beeindruckt. „Brillant: Jeanne Werner und Daniel Klausner, weiters wunderbar Alma Hofmann, Isabella Campestrini. Unverzichtbar bringt Clara Luzia als Live-Musikerin Melodien ein und vertieft damit diese eindrucksvolle Lebensklage.“

Weitere Themen

Oper FULMINANTE PREMIERE! LINZ IM VERDI-RAUSCH!
  • 15. Januar 2020

FULMINANTE PREMIERE! LINZ IM VERDI-RAUSCH!

Als „Verdi-Rausch“, als „Perle für das Ohr“ und als „Muss für alle Liebhaber italienischer Oper“ wurde unsere Produktion Il trovatore von der Kritik nahezu hymnisch aufgenommen. Von „Ovationen für die Sänger“ ist zu lesen, und tatsächlich sind an diesem Abend Stimmen aus dem La Fenice in Venedig, aus Paris, aus der Arena di Verona, aus Covent Garden in London und aus dem Großen Festspielhaus in Salzburg zu hören.

Schauspiel ZUM NIEDERKNIEN KOMISCH | EIN SCHAUSPIEL-KUNSTSTÜCK
  • 5. November 2019

ZUM NIEDERKNIEN KOMISCH | EIN SCHAUSPIEL-KUNSTSTÜCK

„Bernhards Ritter, Dene, Voss in der fein dosierten Regie von Stephan Suschke ist ein Schauspiel-Kunststück“ „Ohne langen Anlauf entwickelt Suschke zusammen mit Katharina Knap (Dene) und Theresa Palfi (Ritter) eine Atmosphäre, die den noch Abwesenden zum Götzen erhebt, schreibt Peter Grubmüller in den OÖNachrichten. „Behutsam greift Bernhards Witz.,“ heißt es weiter. „Nicht die Brandteigkrapfen zünden das Feuerwerk, sondern [...]

Tanz Für alle Choreograf*innen eine Versuchung.
  • 22. Oktober 2019

Für alle Choreograf*innen eine Versuchung.

Mit Le Sacre du printemps provozierte Igor Strawinsky einen der größten Skandale der Tanzgeschichte. Tanzdirektorin und Choreografin Mei Hong Lin wächst seit vielen Jahren einer eigenen Interpretation dieses Meisterwerkes entgegen. Gemeinsam mit Chefdirigent Markus Poschner und dem Bruckner Orchester Linz stellt sie sich dieser Herausforderung.

Tanz EIN GENUSS FÜR DIE SINNE
  • 28. Mai 2019

EIN GENUSS FÜR DIE SINNE

Kraftvolle Perfektion „Man konnte nur staunen bei der Uraufführung des Tanzstücks Yama von Ashley Lobo in der BlackBox des Linzer Musiktheaters,“ zeigt sich Jasmin Gaderer (Kronen Zeitung) begeistert. „So perfekt, so punktgenau saß jede Bewegung der zahlreichen Tänzer, dass man sich als Zuschauer komplett mitreißen lassen konnte von den kraftvollen, archaischen Szenen“, heißt es in der Kronen [...]

Operette FLOTT, SCHWUNGVOLL, HEFTIG BEKLATSCHT & RIESIGER JUBEL
  • 10. Dezember 2018

FLOTT, SCHWUNGVOLL, HEFTIG BEKLATSCHT & RIESIGER JUBEL

Äußerst unterhaltsam Die Premiere von Der Vogelhändler wurde heftig beklatscht und umjubelt. Das Fazit von Michael Wruss in den OÖNachrichten: „Ein Operettenklassiker mit genialer Musik im klassischen Gewand, der das Publikum restlos begeisterte.“ „Matthäus Schmidlechner macht als Adam eine ideale Figur und tollt mit spürbarem Spaß als Tiroler über die Bühne. ... Wirklich begeisternd war [...]

Musical STANDING OVATIONS FÜR DEN JÜNGSTEN MUSICAL-HIT
  • 29. November 2018

STANDING OVATIONS FÜR DEN JÜNGSTEN MUSICAL-HIT

Die Premiere von „Ein Amerikaner in Paris begeisterte in Linz“ steht auf der Titelseite der OÖNachrichten. Heftig umjubelt und unter Standing Ovations feierte der „jüngste Musical-Hit“ (Kronen Zeitung) am Sonntag seine deutschsprachige Erstaufführung. „Dieser Amerikaner fühlt sich nicht nur in Paris, sondern auch in Linz sichtlich wohl“, zieht Martin Fichter-Wöß“ Bilanz in der APA. Helmut Atteneder von [...]

Schauspiel ÜBERRAGEND, PRÄCHTIG, BRILLANT, EIN EREIGNIS
  • 8. Oktober 2018

ÜBERRAGEND, PRÄCHTIG, BRILLANT, EIN EREIGNIS

Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben begeisterte nicht nur das Publikum. Auch die Pressestimmen sind euphorisch und der Meinung, dass sich „Ein Erfolgslauf abzeichnet“ (Neues Volksblatt). Für Philipp Wagenhofer vom Neuen Volksblatt ist „Christian Hilger als Boanlkramer ein Ereignis“. „Es ist eine muntere, mit Pause zweidreiviertel Stunden dauernde Inszenierung, die Markus Völlenklee auf die Bühne zaubert“, so Wagenhofers Resümee.

Oper Fulminanter Auftakt und ein denkwürdiger Abend
  • 18. September 2018

Fulminanter Auftakt und ein denkwürdiger Abend

„Mit der glanzvollen Premiere von Richard Wagners Oper Tristan und Isolde startete das Linzer Musiktheater in die neue Saison. Das Zentrum des Abends war das Bruckner Orchester unter Markus Poschner.“, heißt es auf der Titelseite des Neuen Volksblatts (Paul Stepanek) , angesichts der Eröffnungspremiere im Musiktheater samt Public Viewing, das zum großen Eröffnungsfest im Park wurde.