Zauberhaft und zeitlos real

Andrey Kaydanovskiy lässt Dornröschen am Landestheater Linz erwachen.

  • 7. Dezember 2022
  • |
  • Text: Redaktion

Tschaikowsky hielt Dornröschen für sein bestes Ballett. Bereits kurz nach der Uraufführung am 3. / 15. Jänner 1890 am Mariinski Theater in Sankt Petersburg galt Dornröschen in der Choreografie von Marius Petipa als wegweisendes Stück, auf das sich auch Sergej Diaghilew in seiner Arbeit mit den Ballets Russes berufen sollte. Seine Bearbeitung The Sleeping Princess brachte die vertanzte Version des Märchens schließlich erstmals nach Westeuropa. Für diese Inszenierung wurden allerdings weitreichende Eingriffe in das Stück vorgenommen – bis hin zu zusätzlicher, von Igor Strawinsky komponierter Musik. Der Grund für den großen Erfolg dieses Balletts dürfte auch die Wahl der Vorlage gewesen sein. Denn Tschaikowsky und Petipa orientierten sich nicht etwa an der hierzulande bekannten Fassung der Brüder Grimm, sondern an der französischen Variante des Märchens La Belle au bois dormant, welche Charles Perrault im 17. Jahrhundert niedergeschrieben hatte.

Den Brüdern Grimm war die Geschichte des Franzosen durchaus bekannt, was sie in den frühesten ihrer Anmerkungen ebenfalls festhielten. So bearbeiteten Wilhelm und Jakob Grimm „ihr“ Dornröschen laufend, bis es sich mit der Zeit immer mehr an Perraults Die schlafende Schöne im Wald annäherte. Insofern stimmen die beiden Versionen in den wesentlichsten Punkten überein. Eine bezaubernde Prinzessin, eine böse und eine gute Fee, eine Spindel, eine verschlafene Hofgesellschaft und ein mutiger Prinz sind in beiden Erzählungen die märchenhaften Hauptelemente. Die Feier für das Kind ist ein Fest der Freude und zum Schluss steht eine Hochzeit. Dennoch weisen die Texte auch eine ganze Reihe von Unterschieden auf, gerade auf ihren kulturellen Hintergrund bezogen. Im Gegensatz zu dem französischen Text spielt Religion bei den Brüdern Grimm kaum eine Rolle, da sich ihre Erzählung eher in der germanischen Mythologie verorten lässt.

ANDREY KAYDANOVSKIY UND „DORNRÖSCHEN“

Dornröschen zieht sich wie ein roter Faden durch die berufliche Biografie des Choreografen Andrey Kaydanovskiy, dessen neuentwickelte Choreografie in Linz zu sehen sein wird. Bereits mit zwölf Jahren tanzte Andrey Kaydanovskiy am Bolschoi Theater in Moskau in Dornröschen. Es sollte das einzige Ballett bleiben, in dem er in Russland als Tänzer mitwirkte, bevor er nach Österreich auswanderte. Doch auch dort blieb Dornröschen präsent – an der Wiener Staatsoper erhielt er sein fixes Engagement nach der Premiere ebendieses Stückes.

Andrey Kaydanovskiy, geboren in Moskau, wurde nach Beendigung einer vielseitigen Ausbildung – von der Bolschoi-Ballettakademie in Moskau über das Ballettkonservatorium in St. Pölten bis zur John-Cranko-Ballettakademie in Stuttgart und der Ballettschule der Wiener Staatsoper – 2007 an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper engagiert. 2015 zum Halbsolisten ernannt, blieb er als Tänzer 15 Saisonen im Ensemble der Staatsoper. Mit gerade einmal 35 Jahren blickt Andrey Kaydanovskiy allerdings auch auf eine Karriere als Choreograf zurück, die ihresgleichen sucht. Bereits im Jahr 2009 präsentierte Andrey Kaydanovskiy seinen ersten Tanzabend. Im April 2013 choreografierte er mit Zeitverschwendung erstmals für das Wiener Staatsballett. Seine Wandelbarkeit und seinen Ideenreichtum stellte er im Jahr darauf ebenfalls unter Beweis, indem er die Eröffnungsfeier des Life Balls inszenierte. Es folgten Choreografien und Inszenierungen für das Hamburger Ballett, das Wiener Staatsballett sowie für das Bayerische Staatsballett in München.

Auch für die TV-Übertragung des weltweit ausgestrahlten Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker zeichnete er 2019 verantwortlich. Dort kreierte er gemeinsam mit dem Wiener Staatsballett den Walzer Künstlerleben und den Pazman-Csárdás von Johann Strauss. Dieses Programm war in beinahe 100 Ländern weltweit mitzuerleben. Zusätzlich erhielt Kaydanovskiy zahlreiche Preise für sein Schaffen, etwa den Sonderpreis als „Bester Tanztheaterperformer und Choreograf“ beim Internationalen Tanzfestival TANZOLYMP in Berlin sowie den „Deutschen Tanzpreis 2016“ in der Kategorie „Zukunft“.

Seit dieser Spielzeit widmet sich Andrey Kaydanovskiy ausschließlich der Choreografie. Zunächst inszenierte er in Zusammenarbeit mit Lotte de Beer Jolanthe und der Nussknacker an der Wiener Volksoper. Nur zwei Tage nach der Wiener Premiere begann er mit TANZ LINZ die Arbeit an seiner Version von Dornröschen, welche knapp vor Weihnachten im Musiktheater Premiere feiert.

Die Basis für Kaydanovskiy ist das klassische Ballett. „In meiner Arbeit entwickle ich Charaktere mit Gedanken und Gefühlen. Perfektion in Technik, Präzision, Schritten und deren Kombinationen sind notwendige Voraussetzungen, um sich auf das konzentrieren zu können, was man mit diesen Mitteln ausdrücken will“, so der Künstler. In seinen Choreografien möchte Kaydanovskiy jedoch nicht nur den Körper in Bewegung zeigen, sondern auch eine Geschichte erzählen. Die Tänzer:innen geraten in eine aktive Auseinandersetzung mit ihren Rollen und dürfen ihr darstellerisches Talent unter Beweis stellen. Dabei verzichtet er jedoch nicht auf Verspieltheit, Humor und Ironie.

Dornröschen, dem populärsten der klassischen Ballette des internationalen Standardrepertoires, verleiht Andrey Kaydanovskiy ein zeitgenössisches Narrativ und lässt es in der Gegenwart ankommen. Dabei setzt er sich intensiv mit der Symbolik des Märchens auseinander. In einem Prolog und zwei Bildern erzählt Andrey Kaydanovskiy die Geschichte Auroras von dem Zeitpunkt ihrer Geburt bis zur Volljährigkeit. Sie wird in eine von Hedonismus geprägte Welt und Familie geboren, deren Lebensstil in einer Art Kammerspiel ein vollständiges Gesellschaftspanorama entwirft.

Dornröschen ist nach der Deutung des Psychoanalytikers Eugen Drewermann eine junge Frau, die nicht erwachsen werden kann, da es ihr nicht gelingt, sich aus der für sie schicksalhaften und auch angst- sowie schulderfüllten Bindung zu den Eltern zu lösen. Schon ihre Geburt ist mit zu vielen Wünschen und Sehnsüchten befrachtet. Diese spiegeln sich in den zwölf Feen wider, die die Werte Schönheit, Reichtum, Moral, Geduld, Leistungsstärke, Intelligenz, Kommunikationstalent, Perfektionismus, Anpassungsfähigkeit, Konsequenz und Gesundheit verkörpern. Die 13. Fee – Carabosse – dagegen, symbolisiert die Sexualität.

Während das zentrale Motiv des Märchens die Passivität und das lange, hundert Jahre andauernde Warten der Protagonist:in auf die Erlösung aus dem Zauberschlaf ist, legt Kaydanovskiy den Fokus auf das Erwachen aus dieser Welt, deren rosarote Märchenhaftigkeit über ihre realitätsverweigernde Enge hinwegtäuscht. Den Choreografen interessiert der schwierige Prozess des Erwachsenwerdens und der lange Weg zur selbstbestimmten, erfüllten Frau.

In Kaydanovskiys Dornröschen fällt Aurora nach einem Unfall in einen tiefen Schlaf, in dem das Unbewusste an die Oberfläche dringt. Sie befindet sich zu dem Zeitpunkt des Unfalls in einer Übergangsphase, am Beginn der Pubertät, der Verwandlung vom Kind zur Frau, dem Zwischenschritt zur körperlichen und seelischen Reife. Das Erwachen hingegen deutet auf das Ankommen in einer realen Wirklichkeit als erwachsene Frau hin, die nun bereit ist für Liebe und Sexualität. In diesem Moment trifft sie ihren Prinzen. Andrey Kaydanovskiy setzt in seiner Interpretation von Dornröschen auf Zeitlosigkeit. In der Psychoanalyse dagegen versinnbildlicht der Hundertjährige Schlaf Dornröschens Unvermögen, im Leben und in der Liebe voranzukommen. Deshalb, so Drewermann, sei sie nun von der Welt isoliert und führt „ein Leben, das verträumt wird und nie in die eigene Realität kommt“.

Der Choreograf entwirft die Geschichte einer Suche nach selbstbestimmter Freiheit und Identität – erzählt aber auch von unfassbarer Kraft, Schönheit, Liebe und Sehnsucht. Auf die Frage, warum er sich für die zeitgenössische Interpretation entschieden hat, die hier sowohl in der szenischen wie musikalischen Umsetzung vom Original Peter Iljitsch Tschaikowskys abweicht, antwortet Andrey Kaydanovskiy, dass er hier mit allen „Zutaten“ arbeitet, die er zur Verfügung hat. Andrey Kaydanovskiy ist mittlerweile bekannt dafür, dass er gerne mit neuer Musik arbeitet. Auch bei Dornröschen bleibt er nicht nur bei der Originalpartitur von Tschaikowsky, hier unter der Musikalischen Leitung von Marc Reibel mit dem Bruckner Orchester, sondern setzt zum Teil auch das Sounddesign von Angel Vassilev ein.

Ebenso ist die Zusammenarbeit mit dem TANZ LINZ Ensemble eine andere, da sich das Kollektiv bestehend aus 16 Charakteren nicht nur in der Anzahl der Tänzer:innen von einem klassischen Ballettensemble unterscheidet, sondern vor allem durch seine tänzerische und künstlerische Vielfalt. Dies erachtet der Choreograf als sehr großen Vorteil, da ihm so eine große Palette an Möglichkeiten zur Verfügung steht, um mit seinem langjährigen Team, der Bühnenbildnerin Karoline Hogl, der Kostümbildnerin Melanie Jane Frost und dem Lichtdesigner Christian Kass ein prachtvolles, farbenreiches, humorvolles Spektakel an der Grenze zur Absurdität für die ganze Familie zu kreieren.

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(Für alle, die nicht über den QR-Code im Programmheft hergefunden haben, ist die Lektüre natürlich nicht weniger empfehlenswert!)

Junges Theater Über Vorbilder
  • 14. April 2023

Über Vorbilder

Wir hatten Die weiße Rose eigentlich schon im April 2020 zur Aufführung bringen wollen. Der Artikel, den ich damals geschrieben hatte, hat es nie in den Druck geschafft. Die Pandemie hat viele Pläne über den Haufen geworfen und nun, drei Jahre später, benötigt der Text ein Update.

Oper KINDER, SCHAFFT NEUES!
  • 25. März 2023

KINDER, SCHAFFT NEUES!

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Operette Unterwegs ins Glück!
  • 10. Februar 2023

Unterwegs ins Glück!

Raffinierte musiktheatralische Canapés waren die mittlerweile selten gespielten Operetteneinakter eines gewissen Jacques Offenbach. Nicht die Qualität seiner leichtfüßigen Miniaturen, sondern die mangelnden Aufführungsorte und -gelegenheiten für dieses Format ließen seine legendären Einakter beinahe in Vergessenheit geraten. Regisseur Gregor Horres kombiniert zwei dieser Mini-Operetten Offenbachs, Nummer 66 und Die elektromagnetische Gesangsstunde, zu einer skurril-absurden menschlichen Jagd nach dem Glück.

Musical Kometen und Schicksale
  • 3. Februar 2023

Kometen und Schicksale

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Oper Über die Funktionsweisen der italienischen Oper in Zeiten des Krieges
  • 13. Januar 2023

Über die Funktionsweisen der italienischen Oper in Zeiten des Krieges

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  • 16. Dezember 2022

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  • 25. November 2022

Hochstapeleien – Von Lügnern in Uniform und weißem Kittel

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Gut, wir bereits von Arthritis und Altersflecken geplagten über … äh … 30-Jährigen wissen es natürlich besser – aus etymologischer Sicht leitet sich das stapeln im Hochstapeln auch gar nicht von dem Wort heutiger Bedeutung her.

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Eine zeitlose Komödie

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  • 27. Oktober 2022

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Oper FULMINANTE PREMIERE! LINZ IM VERDI-RAUSCH!
  • 15. Januar 2020

FULMINANTE PREMIERE! LINZ IM VERDI-RAUSCH!

Als „Verdi-Rausch“, als „Perle für das Ohr“ und als „Muss für alle Liebhaber italienischer Oper“ wurde unsere Produktion Il trovatore von der Kritik nahezu hymnisch aufgenommen. Von „Ovationen für die Sänger“ ist zu lesen, und tatsächlich sind an diesem Abend Stimmen aus dem La Fenice in Venedig, aus Paris, aus der Arena di Verona, aus Covent Garden in London und aus dem Großen Festspielhaus in Salzburg zu hören.

Schauspiel ZUM NIEDERKNIEN KOMISCH | EIN SCHAUSPIEL-KUNSTSTÜCK
  • 5. November 2019

ZUM NIEDERKNIEN KOMISCH | EIN SCHAUSPIEL-KUNSTSTÜCK

„Bernhards Ritter, Dene, Voss in der fein dosierten Regie von Stephan Suschke ist ein Schauspiel-Kunststück“ „Ohne langen Anlauf entwickelt Suschke zusammen mit Katharina Knap (Dene) und Theresa Palfi (Ritter) eine Atmosphäre, die den noch Abwesenden zum Götzen erhebt, schreibt Peter Grubmüller in den OÖNachrichten. „Behutsam greift Bernhards Witz.,“ heißt es weiter. „Nicht die Brandteigkrapfen zünden das Feuerwerk, sondern [...]

Tanz Für alle Choreograf*innen eine Versuchung.
  • 22. Oktober 2019

Für alle Choreograf*innen eine Versuchung.

Mit Le Sacre du printemps provozierte Igor Strawinsky einen der größten Skandale der Tanzgeschichte. Tanzdirektorin und Choreografin Mei Hong Lin wächst seit vielen Jahren einer eigenen Interpretation dieses Meisterwerkes entgegen. Gemeinsam mit Chefdirigent Markus Poschner und dem Bruckner Orchester Linz stellt sie sich dieser Herausforderung.

Tanz EIN GENUSS FÜR DIE SINNE
  • 28. Mai 2019

EIN GENUSS FÜR DIE SINNE

Kraftvolle Perfektion „Man konnte nur staunen bei der Uraufführung des Tanzstücks Yama von Ashley Lobo in der BlackBox des Linzer Musiktheaters,“ zeigt sich Jasmin Gaderer (Kronen Zeitung) begeistert. „So perfekt, so punktgenau saß jede Bewegung der zahlreichen Tänzer, dass man sich als Zuschauer komplett mitreißen lassen konnte von den kraftvollen, archaischen Szenen“, heißt es in der Kronen [...]

Operette FLOTT, SCHWUNGVOLL, HEFTIG BEKLATSCHT & RIESIGER JUBEL
  • 10. Dezember 2018

FLOTT, SCHWUNGVOLL, HEFTIG BEKLATSCHT & RIESIGER JUBEL

Äußerst unterhaltsam Die Premiere von Der Vogelhändler wurde heftig beklatscht und umjubelt. Das Fazit von Michael Wruss in den OÖNachrichten: „Ein Operettenklassiker mit genialer Musik im klassischen Gewand, der das Publikum restlos begeisterte.“ „Matthäus Schmidlechner macht als Adam eine ideale Figur und tollt mit spürbarem Spaß als Tiroler über die Bühne. ... Wirklich begeisternd war [...]

Musical STANDING OVATIONS FÜR DEN JÜNGSTEN MUSICAL-HIT
  • 29. November 2018

STANDING OVATIONS FÜR DEN JÜNGSTEN MUSICAL-HIT

Die Premiere von „Ein Amerikaner in Paris begeisterte in Linz“ steht auf der Titelseite der OÖNachrichten. Heftig umjubelt und unter Standing Ovations feierte der „jüngste Musical-Hit“ (Kronen Zeitung) am Sonntag seine deutschsprachige Erstaufführung. „Dieser Amerikaner fühlt sich nicht nur in Paris, sondern auch in Linz sichtlich wohl“, zieht Martin Fichter-Wöß“ Bilanz in der APA. Helmut Atteneder von [...]

Schauspiel ÜBERRAGEND, PRÄCHTIG, BRILLANT, EIN EREIGNIS
  • 8. Oktober 2018

ÜBERRAGEND, PRÄCHTIG, BRILLANT, EIN EREIGNIS

Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben begeisterte nicht nur das Publikum. Auch die Pressestimmen sind euphorisch und der Meinung, dass sich „Ein Erfolgslauf abzeichnet“ (Neues Volksblatt). Für Philipp Wagenhofer vom Neuen Volksblatt ist „Christian Hilger als Boanlkramer ein Ereignis“. „Es ist eine muntere, mit Pause zweidreiviertel Stunden dauernde Inszenierung, die Markus Völlenklee auf die Bühne zaubert“, so Wagenhofers Resümee.

Oper Fulminanter Auftakt und ein denkwürdiger Abend
  • 18. September 2018

Fulminanter Auftakt und ein denkwürdiger Abend

„Mit der glanzvollen Premiere von Richard Wagners Oper Tristan und Isolde startete das Linzer Musiktheater in die neue Saison. Das Zentrum des Abends war das Bruckner Orchester unter Markus Poschner.“, heißt es auf der Titelseite des Neuen Volksblatts (Paul Stepanek) , angesichts der Eröffnungspremiere im Musiktheater samt Public Viewing, das zum großen Eröffnungsfest im Park wurde.