SELTEN MACHT THEATER SO VIEL SPASS

  • 5. Februar 2019
  • |
  • Text: Redaktion

Riesen Erfolg für die amüsante Premiere von Oscar Wildes Komödie „Ernst ist das Leben (Bunbury)“ im Schauspielhaus! Eine ernsthafte Empfehlung!

„Köstliches Regie- und Darsteller-Ereignis.“

„Regisseur Matthias Rippert treibt Oscar Wildes Komödie Ernst ist das Leben grandios auf die Spitze,“ zeigt sich Peter Grubmüller von den OÖNachrichten restlos begeistert. „Wenn Matthias Rippert in einigen Jahren mit wichtigen Regie-Preisen ausgezeichnet sein wird, mag sich mancher daran erinnern, dass dieser stille Bühnen-Zauberer 2019 in Linz Oscar Wildes beißende Komödie Ernst ist das Leben (Bunbury) mit wunderbaren Einfällen zum feinen Spaß inszeniert hat. Nach der Premiere am Samstag im Schauspielhaus ist es kein Kunststück, dem 30-Jährigen eine glorreiche Zukunft zu prophezeien,“ so Peter Grubmüller. Weiter heißt es: „Jan Nikolaus Cerha ist ein Vollblutkomödiant, wenn er als stoisch-hinterfotziger Lebemann Algernon mit seinem Spezi Jack (ein schöner Widerpart: Clemens Berndorff) das rhetorische Florett kreuzt. … Die Maskerade kippt, als sich Jack in Gwendolyn (verführerisch wie berechnend: Theresa Palfi) verknallt, und Algernon auf Jacks Mündel Cecily (Anna Rieser steigert sich zur tragenden Linzer Schauspiel-Säule) anspringt. …Playback-Schmonzetten von Katja Epsteins 80er-Jahre-Schlager ‚Abschied ist ein bisschen wie sterben‘, Nik Ps ‚Da wo die Liebe deinen Namen ruft‘ und Udo Lindenbergs ‚Wenn du von mir gehst‘ verkleinern das Kreisen der Salonlöwen nicht zur Farce, sondern überhöhen Jelineks Kalauer zu einem Spektakel, das nichts als pure Komödie sein möchte. Erleichterter, ungekünstelter Applaus.“ Grubmüllers Fazit: „Köstliches Regie- und Darsteller-Ereignis. Selten macht Theater so viel Spaß.“

Theresa Palfi, Horst Heiss, Jan Nikolaus Cerha, Clemens Berndorff, Anna Rieser, Katharina Hofmann, Eva-Maria Aichner | Foto: Norbert Artner

„Teeparty mit Muffin-Schlacht“

„Spritzig, bissig und originell umgesetzt: Ernst ist das Leben (Bunbury)von Oscar Wilde in der Übersetzung von Elfriede Jelinek feierte am Landestheater Linz eine amüsante Premiere. Muffinschlachten, Schlager-Playback und Johanna Lakners comic-hafte Kostüme hätten dem skandalträchtigen Dandy Wilde sicher gefallen,“ zeigt sich auch Jasmin Gaderer (Kronen Zeitung) von der Premiere restlos begeistert. „Die wirre Verwechslungskomödie rund um den fiktiven Ernst brachte Regisseur Matthias Rippert besonders originell auf die Bühne. … Jan Nikolaus Cerha hat mit seinem trockenen und gleichzeitig lächerlich kostümierten Algernon besonders viele Lacher auf seiner Seite, Clemens Berndorffs Jack haut schneller die Nerven weg, wenn Cecily (entzückend: Anna Rieser) und Gwendolen (wunderbar nervig: Theresa Palfi) sich um die Verlobten raufen.“ Gaderers Fazit: „Wer einmal sehen will, wie eine feine englische Teeparty so richtig eskaliert, dem sei dieses Stück ganz ernsthaft empfohlen.“

„Schräge Komödie mit vollem Ernst“

„Regisseur Matthias Rippert hat ein rasantes, abwechslungsreiches und zugleich schräges Spiel auf die Bühne (Fabian Liszt) gestellt, immer entlarvend für die Beteiligten, mit überraschenden Einfällen, die beim Publikum ankommen,“ heißt es im Oberösterreichischen Volksblatt(Werner Rohrhofer).
Das „Ensemble überzeugt mit guter Leistung … Der Schlussapplaus war — im Ernst — gerechtfertigt.“

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