Dorothy arbeitet in einem Hutladen, lebt mit ihrer Schwester in ziemlich prekären Verhältnissen, schlägt sich tagtäglich mit einem ganz netten, aber etwas anhänglichen Kollegen herum. Aber: Dorothy lässt sich nicht unterkriegen und als ihr Job sie eines Tages mit einer Lieferung Hüte ins Schloss führt, trifft sie einen Fremden, der sie sofort interessiert. Als der Grenadier sie ins Café einlädt, ist Dorothy ziemlich hin und weg (und das nicht nur von Wein und Kuchen), aber das geht nur so lange gut, wie der Soldat sein Geheimnis bewahren kann.
„Die Ausstiegsmöglichkeit liegt bei null Komma null.“
Die Regisseurin Susanne Lietzow inszeniert am Landestheater Linz Die Bettleroper nach John Gay und Johann Christoph Pepusch. Das Singspiel aus dem Jahr 1728 schildert den Kampf zweier Könige der Londoner Unterwelt, des Hehlers Peachum mit dem Räuber Macheath. Die Rivalität eskaliert, als Macheath die Tochter Peachums, Polly, heiratet. Susanne Lietzow hat das Stück, zusammen mit dem Musiker und Komponisten Gilbert Handler, neu geschrieben. Wir treffen sie kurz vor Probenbeginn im Landestheater.
Auf Spurensuche in einem Roman
Andreas Steinhöfels 1998 erschienener Roman Die Mitte der Welt lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Drückt man das Buch zehn Personen in die Hand, erhält man zehn völlig unterschiedliche Adaptionen. Worauf legt man bei der Übertragung in ein anderes Medium den Schwerpunkt? Will man eine bodenständige, alltagsnahe Coming-of-Age-Geschichte erzählen? Konzentriert man sich eher auf den Familienkonflikt oder auf die Lovestory zwischen zwei Jungs? Wie geht man mit den märchenhaften, magisch-realistischen Elementen der Vorlage um?
Der… what?
Der Theaterautomat ist eine interaktive Installation im Foyer der Kammerspiele, die zum Mitmachen und selbst kreativ werden animiert.
Ein KI-gestütztes Programm erstellt Theaterfiguren und -hintergründe in Echtzeit. Dabei werden die Bewegungen der User getrackt und auf die Figur übertragen.
Ein Stoff – Viele Räume
Text: Alexandra-Yoana Alexandrova
Wie in der Kunst üblich, wird oft mit einem Stoff bzw. Thema in verschiedenen Genres gearbeitet. Die Frage ist: Gibt es eine Gattung, in der der Inhalt am besten hervorkommt – und wenn, dann durch welche Mittel?
Die Kraft der Erinnerung
Wer mit Lisa Wentz über Theater spricht, spürt sofort ihre Begeisterung für das „Kraftwerk der Gefühle“ – so nennt es der Schriftsteller Alexander Kluge. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen stets die Figuren: ihr Ausdruck im Hier und Jetzt, ihr Agieren in der konkreten Situation. Ein Agieren, das Emotionalität und Biografie widerspiegelt. Aus diesem Kern entwickelt die Autorin ihre Geschichten.
Eine Frage der Liebe
Im Gespräch mit Roma Janus, Dramaturgin und Leiterin von TANZ LINZ, erzählt der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen von seinem künstlerischen Weg, seinen Eindrücken vom Ensemble TANZ LINZ und darüber, warum sein Stück Amor & Psyche? mehr fragt als es beantwortet.
Offenes Foyer
Die Foyers des Landestheaters Linz verwandeln sich in einen Raum, der für vieles offen ist – für Austausch, Entdeckungen und vor allem für neue Erfahrungen! Regelmäßig bieten wir ein abwechslungsreiches Programm an mit Angeboten für Familien, Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.
Astrid Lindgrens Schweden
Irgendwo zwischen Finnland und Norwegen liegt Schweden. Irgendwo zwischen Schwedinnen und Schweden liegt eine Buchhandlung. Und irgendwo in einer Buchhandlung liegt ein Buch von Astrid Lindgren auf. Und noch eins. Und noch eins …
Wider das Denken in Schubladen!
Keine:r mag sie. Jede:r gibt vor, sie zu ignorieren. Und doch hat sie sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen (zumindest bei den Menschen des deutschsprachigen Raums) festgesetzt: Die Rede ist von der Trennung zwischen der so genannten „U-Musik“ und der „E-Musik“, zwischen „Unterhaltungsmusik“ und „Ernster Musik“. Diese Grenzziehung ist bei Lichte betrachtet genau so absurd, wie wenn es bei Lebensmitteln Kategorien wie „seriöse Erdäpfel“ und „alberne Erdbeeren“ geben würde.
Castingaufruf!
Wir suchen dich! für die Linzer Produktion des Musicals Matilda. Musik und Gesangstexte Tim Minchin, Buch Dennis Kelly nach dem Roman von Roald Dahl, Mit dem Musicalensemble Linz im Musiktheater.
Gander – Eine Kleinstadt im Ausnahmezustand
Am 11. September 2001 richtet sich der Blick der Welt auf New York. Terroristen lenken zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Während sich das Drama in Manhattan entfaltet, herrscht über dem Atlantik tagesüblicher Hochbetrieb. Hunderte Maschinen sind auf dem Weg in die USA, darunter auch Lufthansa-Flug 400 von Frankfurt nach New York mit Kapitän Reinhard Knoth im Cockpit. An Bord: 354 Menschen, darunter Prominente wie der damalige Hugo-Boss-Chef Werner Baldessarini und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Doch um 9.15 Uhr New Yorker Zeit ist Schluss: Die US-Luftfahrtbehörde schließt den Luftraum. Über 400 Flüge müssen umgeleitet werden. Kanada aktiviert „Operation Yellow Ribbon“ und nimmt die Maschinen auf – eine logistische und menschliche Mammutaufgabe.
Blümchenkaffee und Eierschecke
Die kulturellen Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland sind an manchen Stellen größer als gedacht und an anderen wiederum viel geringer als befürchtet. Natürlich handelt es sich um zwei Kulturen, zwei Sprachen, die Differenzen sind groß und divers, aber die Verwandtschaft beider Seiten ist ebenso nicht zu leugnen: Mal hassen wir einander, mal lieben wir einander und wir stellen immer wieder erstaunt fest, dass es Dinge gibt, die wir noch nicht übereinander wussten. Aber natürlich sind es vor allem diese Überraschungen, mit denen man immer neue Facetten einer komplexen Beziehung entdeckt. Und zu einer echten Hassliebe gehören zwei Dinge zentral dazu: Das Lachen übereinander und das Lachen über sich selbst.
Die Erfindung von Traditionen
Es ist einer der zahlreichen Höhepunkte der Rosenkavalier-Partitur von Richard Strauss: Die Überreichung der silbernen Rose durch den Grafen Octavian an Sophie, die Braut des Baron Ochs auf Lerchenau. Hier schlägt nicht nur das Herz der jungen Braut, sondern auch das jedes Opernliebhabers und jeder Opernliebhaberin höher.
Poetisch, intensiv, überraschend
Nach dem großen Erfolg seiner Interpretation von Dornröschen kehrt der renommierte Choreograf Andrey Kaydanovskiy mit einer neuen Kreation für TANZ LINZ ins Musiktheater zurück. Kaydanovskiy war 15 Jahre lang Tänzer und Demisolist des Wiener Staatsballetts und ist international gefragt für seine bildstarken Arbeiten zwischen Klassik und Gegenwart – u. a. für das Wiener Staatsballett, das Bayerische Staatsballett, wo er Hauschoreograf war, das Ballett am Rhein, Deutsche Oper am Rhein, Czech National Ballet sowie National Theatre Prag. In Shakespeare’s Dream, einem abendfüllenden Tanzstück in zwei Akten, begibt sich Kaydanovskiy auf eine Reise ins Innenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der Welt: William Shakespeare.
Fußball und Kultur
Manche Vorurteile sind so hartnäckig wie Kaugummi auf Schuhsohlen. Sie sind praktisch, weil sie die Welt vereinfachen und – vielleicht noch wichtiger – eine Bewertung liefern. Vorurteile werten ab und werten gleichzeitig das auf, was sich über das Abgewertete erhebt. Ihre Hartnäckigkeit verdanken sie einer wirkmächtigen Dichotomie von „oben“ und „unten“.
Wie wollen wir leben? Eine Zukunftsfrage – auch für Kinder
Wie wollen wir leben? Diese Frage stellt uns das Motto dieser Spielzeit – und lädt uns ein, uns mit ihr auseinanderzusetzen. Es ist eine Frage, die uns dazu bringt, über die Vergangenheit nachzudenken, im Hier und Jetzt zu handeln und Fragen an unsere Zukunft zu stellen. Die Zukunft fasziniert, kann beängstigen, macht neugierig und schenkt Hoffnung.
Zwischen Angst, Mut und Hoffnung: Ein Blick hinter die Kulissen von „Die Brüder Löwenherz“
Krümel ist krank. So krank, dass er sterben muss. Sein großer Bruder Jonathan weiß das und lindert die Angst, indem er Geschichten erzählt. Von Nangijala – wohin Menschen gehen, die so krank sind wie Krümel und die dort wieder ganz gesund sind und Abenteuer erleben. Doch dann kommt alles etwas anders, denn Jonathan geht vor nach Nangijala. Als Krümel ihm folgt, müssen die Brüder all ihren Mut zusammennehmen, um ihr neues Zuhause, das Heckenrosental, gemeinsam mit seinen Bewohner:innen vor Tengil und seinen Häschern zu retten. Es beginnt ein wildes Abenteuer um Freiheit und Gerechtigkeit, aber vor allem braucht es dazu ganz viel Mut und die Liebe der Brüder zueinander.
Levi R. Kuhr spielt im Stück die Rolle des Krümel. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie er sich auf seine Rolle vorbereitet hat und was die Figur des Karl (Krümel) Löwenherz für ihn persönlich bedeutet.
So alt wie jung 2025/2026
Unser Angebot für alle ab 6 Jahren
Theater ist nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen!
Die vielfältigen Angebote der Teams SEI DABEI! und JUNGES THEATER laden Groß und Klein ein, die Welt des Theaters näher zu entdecken sowie selbst aktiv zu werden.
Unser Angebot für alle ab 10 Jahren
Theater ist nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen!
Die vielfältigen Angebote der Teams SEI DABEI! und JUNGES THEATER laden Groß und Klein ein, die Welt des Theaters näher zu entdecken sowie selbst aktiv zu werden.
Markus Poschner „Wir müssen heilen“
Markus Poschner ist seit acht Jahren Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz, das sowohl Sinfonieorchester als auch das Musiktheater-Orchester am Landestheater Linz ist. Die Jahre sind von einer beispiellosen Fülle musikalischer Exzellenz geprägt und wie im Nu verflogen. Der 1971 in München geborene Dirigent und Pianist hat das „Bruckner-Land“ Oberösterreich in neue Sphären gehoben und blieb dabei stets geerdet. Auf welches Abenteuer er sich bei seinem Debut als Dirigent der Gerissenen Füchsin eingelassen hat, wie die Doppel- und Dreifachbelastung als Chef mehrerer Orchester jahrzehntelang auszuhalten ist und was ihn wirklich glücklich macht, verrät Markus Poschner im Gespräch mit Isabel Birgit Biederleitner.
80 Jahre Kriegsende
Mit einem vielfältigen Programm rund um „80 Jahre Kriegsende“ wird das Landestheater Linz Erinnerungskultur aktiv gestalten und Räume für gemeinsame Reflexion bieten.
Die gerissene Füchsin – ein Höhepunkt der Saison!
Die Premiere von Die gerissene Füchsin im Linzer Musiktheater sorgte für Begeisterung! Peter Konwitschnys Inszenierung dieses außergewöhnlichen Opernwerks wurde von der Presse als mutig, erfrischend und sehenswert gefeiert. Von „Jubel für alle!“ (Die Presse) bis hin zu „Ein Höhepunkt der Saison!“ (Passauer Neue Presse) – die Kritiken sprechen eine klare Sprache: Diese Produktion ist ein Glücksfall für Opernliebhaber.
525.600 Minuten
In der Nacht zum 25. Jänner 1996 starb Komponist und Autor Jonathan Larson im Alter von 35 Jahren durch eine Aortendissektion. Am gleichen Tag war in New York die erste Preview seiner Bohème– Adaption Rent angesetzt. Larson, der jahrelang unter prekären Bedingungen unerschütterlich seine Karriere als Musicalkomponist verfolgt hatte, konnte so seinen größten Erfolg nicht mehr miterleben. Rent wurde kurze Zeit nach seiner Uraufführung im New York Theatre Workshop an den Broadway transferiert und lief dort 12 Jahre ununterbrochen 5123-mal bis September 2008.
Wie hältst du es eigentlich mit der Identität?
Selten bringt ein Begriff die Gemüter mit größerer Sicherheit in Wallung als jener der „Identitätspolitik“. Vom rechten politischen Spektrum ohnehin zum Kampfbegriff erhoben – obwohl dort ebenfalls Identitätspolitik betrieben wird, aber das nur nebenbei – schafft es der Streit um die Identität zuverlässig, die Fronten zu verhärten. Doch warum? Was hat es mit diesem Schlagwort eigentlich auf sich, welches seit einigen Jahren die Debatten beherrscht, egal ob im Feuilleton oder in den sozialen Medien und wer kämpft da eigentlich gegen wen?
Plötzlich Chef – Worauf Sie achten müssen!
Immer mehr Menschen stehen heute unerwartet vor der Situation, plötzlich Chef zu sein. Da heißt es Führungsstärke unter Beweis stellen, kompetent sein, die richtigen Entscheidungen treffen. Nicht zuletzt: Compliance! Rumschreien, dickes Spesenkonto, mangelnder Respekt vor Mitarbeiter:innen: Das war gestern. Heute muss ein Chef wissen, wie er oder sie auch die leisen Töne anschlägt, nicht den eigenen Vorteil sucht, Grauzonen systematisch aus dem Weg geht.
Fall / Orbo Novo
Sidi Larbi Cherkaoui ist ein Visionär, dessen Werke die Grenzen von Tanz, Musik, Architektur und Theater sprengen. Der belgische Künstler mit marokkanischen Wurzeln hat sich als eine der einflussreichsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes etabliert.
Morde, Horror, Blut!
Um heute im Theater noch zu schockieren, müssen Regisseur:innen sich schon etwas einfallen lassen. Ein Nackter auf der Bühne? Gähn! Eine Operette im Pissoir? Alles schon gesehen. Gut ausgeleuchteter Sado-Maso-Sex zwischen Nonnen? Wir kommen der Sache schon näher.
TANZ LINZ trifft Emanuel Gat: Eine Symbiose aus Individualität und Kreativität
Emanuel Gat, einer der international renommiertesten Choreografen, prägt die Tanzwelt seit über 30 Jahren. Bekannt für seinen innovativen Ansatz, der den Tänzer:innen aktive Mitgestaltung ermöglicht, hat er in Österreich bislang ausschließlich mit seiner eigenen Kompanie gearbeitet, wie etwa bei den Salzburger Osterfestspielen, wo er Tanz basierend auf den Wesendonck-Liedern von Richard Wagner zur Aufführung brachte. Seine Zusammenarbeit mit TANZ LINZ markierte nun erstmals ein Projekt mit einer österreichischen Kompanie, wo er eine neue Version seiner gefeierten Arbeit Lovetrain schuf.
Statement der Intendant:innengruppe der österreichischen Bundesländer- und Städtetheater zur aktuellen innenpolitischen Lage
Müde bin ich, geh zur Ruh
Vampire sind längst mehr als ein Grusel-Pop-Genre. Fand der erste große Erfolg mit Bram Stokers Dracula noch in Romanform statt, erobern Vampire spätestens mit Friedrich Murnaus Film Klassiker Nosferatu die Leinwand. Seither werden die Untoten von der Unterhaltungsindustrie begeistert aufgenommen. Die Serie Vampire Diaries bildet dabei nur die Spitze des Vampirserienberges. Auf Netflix finden sich derzeit knapp zwanzig Serien, die in den letzten zwei Jahren produziert wurden und sich rund um die blutdurstigen Gestalten drehen.
„Es ist wichtig, dass man ehrlich ist“
Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Gerda Grieshofer leitet die Pflege in der Kinder- und Jugendonkologie des Kepler Universitätsklinikums Linz. Anlässlich der Schauspielproduktion The Broken Circle, in der ein Paar um das Leben seiner krebskranken Tochter ringt, gibt Gerda Grieshofer Einblicke in ihren Berufsalltag.
Vorhang auf für junges Publikum
Der 20. März ist ein besonderer Tag, denn an diesem Datum wird der Welttag des Theaters für junges Publikum gefeiert. Wo könnte man diesen Anlass besser feiern als im Theater? Deshalb öffnet das Landestheater Linz wieder seine Türen und lädt junge Theatergäste zu einer besonderen Veranstaltung ein: 100 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren bekommen die einzigartige Möglichkeit, das Landestheater Linz hautnah zu erleben und mit den Mitarbeiter:innen direkt ins Gespräch zu kommen.
Wie hast du’s mit der Liebe?
Es ist eine der bewegendsten Szenen in dem im Jahre 1997 erschienenen Film Titanic. Jack Dawson hängt am Rande einer im Meer treibenden Holzvertäfelung des untergegangenen Ozeankreuzers im eiskalten Wasser. Darauf liegt, durchnässt und erschöpft, seine große Liebe Rose DeWitt Bukater, die er während dieser verhängnisvollen Überfahrt kennengelernt hatte. Der Regisseur James Cameron inszenierte in dieser Szene den ultimativen Liebesbeweis: Jemand nimmt den Tod in Kauf, um die Liebe seines Lebens zu retten.
Die Resilienz der Kinder wird zur Triebfeder der Hoffnung
Dass Kinder beschützt werden müssen, sollte eine selbstverständliche Tatsache sein. Dass Kinder gehört werden müssen, sollte genauso selbstverständlich sein. Auch, dass Wünsche, Bedürfnisse und eben auch Rechte von Kindern eine Rolle spielen müssen. Sogar die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die 1989 in Kraft trat und seit 1992 auch in Österreich gültig ist, legt diese Aspekte sehr genau fest.
Jugend:Rat goes Gestiefelter Kater
Im Rahmen der Generalprobe für das diesjährige Wintermärchen des Jungen Theaters Der gestiefelte Kater hatten die Mitglieder des Jugend:Rates die Möglichkeit, sich das Stück bereits vor der großen Premiere anzuschauen.
Bye-Bye, Miss American Pie
Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Maggie, der Katze, aus Tennessee Williams’ weltberühmtem Stück. Maggie ist verheiratet mit dem Millionenerben Brick, beide waren das Traumpaar der Highschool, er der Star auf dem Football-Feld, sie das begehrteste Mädchen der Schule. Was konnten die zwei falsch machen, als sie einander heirateten?
Eine Woche am Landestheater Linz
In der Woche vom 21. bis 25. Oktober 2024 konnten drei junge Praktikant:innen aus der SCHULHAUS – Schule für verbundenes Lernen die Arbeit der Theatervermittlung näher kennenlernen und viele spannende Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Theaters gewinnen.
Unsere Ermäßigungen für alle bis 27!
Mit unserem vielfältigen Ermäßigungsangebot hast du die Chance, dich in allen Sparten auf allen Bühnen unserer Spielstätten umzuschauen.
Versuche es mit einem modernen Tanzabend, der großen Oper oder einem mitreißenden Musical im Musiktheater, einer Uraufführung junger Autor:innen auf der Studiobühne, dem Klassiker im Schauspielhaus oder zeitgenössischer Dramatik in den Kammerspielen.
Heute ist das Morgen von gestern
London, 1595. Die Theatertruppe um das Brüderpaar Nick und Nigel Bottom ist fast bankrott, denn ganz London will nur einen sehen: den Renaissance-Superstar William Shakespeare. In seiner Verzweiflung wendet sich Nick an eine Wahrsagerin, um herauszubekommen, was in der Zukunft die Leute vor den Theaterkassen Schlange stehen lassen wird. Nancy Nostradamus ist von ihrer Prophezeiung selbst überrascht: Theaterstücke, in denen Dialog nahtlos in Gesang übergeht, zu dem auch noch frenetisch getanzt wird. In einem Wort: Musicals!
Aus dem Leben gegriffen
Am 19. Oktober feierte Il viaggio Premiere in der BlackBox. Die Uraufführung von Il viaggio des deutschen Komponisten Alois Bröder zeichnet nach zwei Novellen von Nobelpreisträger Luigi Pirandello die stille Sehnsucht, neu zu beginnen. Hoch emotional und dabei fast kammermusikalisch intim begibt sich dieser Doppelabend auf eine Reise in die Abgründe von Hoffnung und Verlangen.
Aus dem Reich der Freiheit
Zum fulminanten Beginn der neuen Spielzeit im Schauspiel gab es nicht nur bei unserem Theaterfest Viel Lärm um das Theater und die Liebe. Seit 14. September ist William Shakespeares Viel Lärm um nichts in der Inszenierung unseres neuen Schauspieldirektors David Bösch im Schauspielhaus zu erleben. Dramaturg Martin Mader gibt Einblicke in die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Tragödie und Komödie. Und wie beide in den Werken William Shakespeares nicht ohne einander auskommen.
Lovetrain 2.0
TANZ LINZ eröffnet die neue Saison unter dem bewegenden Motto „Wie will ich leben“ mit dem Meisterwerk Lovetrain 2.0 des renommierten Choreografen Emanuel Gat. Gemeinsam mit den 17 Tänzerinnen und Tänzern der Company wird der Choreograf das Stück im Musiktheater persönlich rekonstruieren.
Auf der Jagd nach Ideen
Meisterwerke jedweder Kunst lösen immer eine ganz spezielle Art der Bewunderung aus. Bei Mozarts großer Oper in zwei Akten Die Zauberflöte ist es nicht anders. Der westlich geprägte Musiktheaterkanon würde ohne sie als unvollständig angesehen werden. 233 Jahre nach ihrer Uraufführung zieht diese Oper immer noch ein breites Publikum in den Bann und ist für viele Menschen der erste Berührungspunkt mit dem Genre Oper.
Böse Komponisten
„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“ – wer kennt nicht dieses altbekannte Sprichwort, das einen Zusammenhang zwischen charakterlicher Veranlagung und Musikbegeisterung konstatiert. In der Regel steckt in solchen Sinnsprüchen immer auch ein Funken Wahrheit. Und so gibt es etwa auch wissenschaftliche Untersuchungen, dass Musik von Mozart oder Bach nachweislich den Blutdruck sinken lässt, Stress reduziert und somit auch das Aggressionspotenzial verringert.
Blind Date in der Sommerfrische
Der Dichter Franzobel stammt, so gibt er selbst es an, aus dem Arbeitermilieu, der Vater arbeitete im Chemiewerk, der Urgroßvater war Bierausfahrer (der Großvater betrieb immerhin ein eigenes Tapeziergeschäft). Der Dramatiker Carlo Goldoni, ein Arztsohn aus Venedig, kommt oberflächlich gesehen aus flamboyanteren Verhältnissen. Auch wenn die Familie erst zwei Generationen vor ihm – durch Heirat – zu Geld gekommen war, es zwischenzeitlich allerdings wieder verloren hatte.
Junger Klassiker – Romeo & Julia Short Cuts
Das Junge Theater feiert am 15. September im Zuge unseres großen Theaterfests zur Spielzeiteröffnung im Schauspielhaus seine erste Premiere der neuen Spielzeit! In Junger Klassiker – Romeo & Julia Short Cuts wird auf Grundlage von Shakespeares weltberühmtem Drama ein Blick hinter die Kulissen der Liebesgeschichte und des Theaters geworfen.
Hey, KI, kannst du helfen?
Zur ersten Premiere unserer neuen Spielzeit wagte Musical-Dramaturg Arne Beeker ein kleines Experiment. Er führte ein Interview mit Künstlicher Intelligenz über das Musical Wonderland und dessen Hintergründe.
Gemeinsam verschieden, zusammen ans Ziel
Kreativität, Fantasie, Lust am Ausprobieren, Teamarbeit: Das sind nur einige der Zutaten, die notwendig sind, um ein künstlerisches Projekt zu realisieren. Indem sie ein weitaus komplexeres Rezept umsetzten, haben die 14 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren des Musik-Theater-Spielclubs nicht nur eine Aufführung auf die Bühne gebracht, sondern auch das Stück selbst konzipiert: Sie haben die Charaktere entworfen, die Szenarien geschaffen und die Interaktionen zwischen den Figuren erdacht. Die Texte wurden geschrieben, die Kostüme diskutiert und das Ganze schließlich auf die Bühne gebracht und inszeniert, stets im ständigen Austausch zwischen den Kindern und mir, der Musiktheaterpädagogin.


















































