So alt wie jung 2025/2026

Unter dem Motto SO ALT WIE JUNG präsentiert Intendant Hermann Schneider seine zehnte Spielzeit am Landestheater Linz.

SoAltWieJung

Unter dem Motto SO ALT WIE JUNG präsentiert Intendant Hermann Schneider seine zehnte Spielzeit am Landestheater Linz. Gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner, Schauspieldirektor David Bösch, der Künstlerischen Leiterin Tanz Roma Janus, der Künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem Künstlerischen Leiter Musical Matthias Davids werden in der Spielzeit 2025/2026 38 Neuproduktionen gezeigt − darunter sieben Uraufführungen und vier Österreichische Erstaufführungen. Hinzu kommen fünf Wiederaufnahmen.

DOWNLOAD JAHRESHEFT 2025/2026

Spielplanpräsentation 2025/26
Foto: Petra Moser

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer: SO ALT WIE JUNG lautet das Motto der heurigen Spielsaison – dabei könnte es durchaus auch ewig jung heißen. Denn das Landestheater bringt auch diese Saison wieder Klassiker, die niemals alt werden, sei es der „Rosenkavalier“, „Turandot“ oder auch Shakespeare. Insgesamt 38 Neuproduktionen werden gezeigt, darunter sieben Uraufführungen und vier Österreichische Erstaufführungen – darauf bin ich schon sehr gespannt. Besonders freut mich, dass auch viel für das junge Publikum geboten wird. Im Opernbereich steht mit „Madita“ eine Uraufführung am Programm, dazu kommt das Junge Theater beispielsweise mit „Mio, mein Mio“ von Astrid Lindgren. Kurzum: Ein rundes Programmangebot, das Alt und Jung in seinen Bann ziehen wird. Ich freue mich darauf.

Hermann Schneider, Intendant: „Durch die globalen Erschütterungen der Klimakrise, der Pandemie oder der kriegerischen Auseinandersetzungen stehen Gesellschaftsordnungen und Staatsformen auf dem Prüfstand vor dem Hintergrund einer neuen Wertedebatte. Dabei haben konservativ und progressiv als Label auch und gerade von Generationen offenbar ausgespielt. Wie gehen die Generationen miteinander heute um? Welche Werte sind stabil und somit vererbbar oder wandern ins Archiv? Warum sehnt man sich nach einstiger Größe, die sich mal selbst überlebt hat? Alt und Jung sind nicht mehr biologische Daten, sondern die Verfallszeiten der Gültigkeit eines Wertekanons, den wir 2025/2026 auch als nicht immer konfliktfreies Spiel der Generation auf seine Tauglichkeit überprüfen wollen.“

Thomas Königstorfer, Geschäftsführer: „Die gesellschaftliche Volatilität und die volkswirtschaftlichen Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf alles, was in der Theaterlandschaft „backstage“ passiert. Vom steigenden Personal – und Energieaufwand über die Digitalisierung bis hin zu zum Werben um technische und administrative Fachkräfte befindet sich eine ganze Branche in einer sehr dynamischen Entwicklung. Das Landestheater hat sich für diese Herausforderungen in den letzten Jahren gut aufgestellt. Nach zwei Jahren mit historischen Höchstwerten in den Kartenerlösen verläuft auch das heurige Spieljahr erfolgreich und verheißungsvoll; bereits zum Zeitpunkt der Vorstellung des nächstjährigen Programms sind mehr als 300.000 Karten verkauft. So wird 2025/2026 im Zeichen eines weiteren, wichtigen Schritt in die Zukunft stehen: im Sommer 2025 beginnen die Substanzsanierungen an der Promenade. Damit werden alle Sparten des Landestheatersin modernes Probenzentrum bekommen, und das Publikum darf sich auf eine neue Studiobühne freuen.“

Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz: „Den „Rosenkavalier“ – seit mehr als hundert Jahren eine Art heimliche Nationalhymne Österreichs – mit meinem Bruckner Orchester und unserem grandiosen Linzer Sänger-Ensemble einstudieren zu dürfen, ist ein absoluter Traum für mich, auf den ich mich schon so lange gefreut habe. Gemeinsam mit Hermann Schneider als Regisseur bin ich sicher, dass uns eine unvergessliche Produktion gelingen wird. Und für mich persönlich ein absolutes Highlight während meiner Linzer Zeit mit einem meiner absoluten Lieblingswerke.“

Spielplanpräsentation 2025/26
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Intendant Hermann Schneider, Chefdirigent Markus Poschner | Foto: Petra Moser

OPER/OPERETTE

Die Opernsaison startet mit Richard Strauss’ Der Rosenkavalier in die Spielzeit 2025/2026. Intendant Hermann Schneider und Chefdirigent Markus widmen sich gemeinsam diesem bedeutenden Werk. Jasmina Hadžiahmetović inszeniert Turandot (Musikalische Leitung: Enrico Calesso). In seiner letzten Oper entführt Klangmagier Giacomo Puccini sein Publikum in ein exotisch-irreales China. Ein weiteres Highlight ist Leoš Janáčeks Oper Katja Kabanowa. Diese wahrlich berührende Geschichte eines Menschen, der an seiner Umwelt zerbricht, wird in Linz Peter Konwitschny in ihren unterschiedlichen psychologischen und sozialen Facetten auf der Bühne auffächern. Die Musikalische Leitung übernimmt Chefdirigent Markus Poschner. Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto-Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren. Für junge Besucher:innen steht mit Madita (8+) eine Opernuraufführung auf dem Spielplan. Das Landestheater hat den renommierten schwedischen Komponisten Viktor Åslund beauftragt, eine Familienoper nach den beliebten, viel gelesenen und mehrfach verfilmten Madita-Geschichten seiner Lands­frau Astrid Lindgren zu komponieren.

Wiener Blut ist eine der frühesten Pasticcio-Operetten und vereint da­bei Nostalgisches und selten Gehörtes aus der Feder von Johann Strauss zu einer atemlosen Verwechslungskomödie. Mit dieser letzten Operette des Walzerkönigs stellt Regisseur Thomas Enzinger erneut sein Können in diesem Genre unter Beweis.

In der BlackBox darf man wieder auf Entdeckungen und weitere Opernschätze gespannt sein: Dem Linzer Landestheater wurde die große Ehre zuteil, für die Schwetzinger SWR Festspiele, die Uraufführungsproduktion von Mike Svobodas Adam und Eva zu erarbeiten. In der Spielzeit 2025/2026 findet nun die Österreichische Erstaufführung in der BlackBox statt. Das Oberösterreichische Opernstudio präsentiert den Doppelabend Der zerbrochene Krug / Des Esels Schatten sowie die Uraufführung von Walter Kaufmanns Operette Heute Nacht Fräulein.

Im Schauspielhaus steht mit Gormenghast eine Fantasy-Oper von Irmin Schmidt auf dem Programm. Mervyn Peakes Gormenghast-Romantrilogie über die Vorkommnisse in einer unheimlich-beunruhigenden Zwischenwelt genießt Kultstatus und zählt für viele Literaturkenner:innen und -freund:innen zu dem Besten, was im Fantasy-Genre geschrieben wurde.

Außerdem wird im Großen Saal des Musiktheaters Rossinis Oper Guillaume Tell wiederaufgenommen.

MUSICAL

Eröffnet wird die Spielzeit 2025/2026 mit Shrek – Das Musical (Regie: Werner Sobotka). Zehn Jahre nach dem legendären Animationsfilm kam die Musicaladaption am Broadway heraus, eroberte mit unverschämtem Witz und intelligenter Aussage sogleich die Herzen des großen und kleinen Pub­likums und entwickelte sich seither weltweit zu einem Publikumshit. Im November feiert Come from Away – Die von woanders seine Österreichische Erstaufführung. Das rasant, emotional und humorvoll erzählte Musical verfügt über einen unwiderstehlichen Celtic Folk-Rock-Score, der sich ganz in den Dienst der Geschichte stellt. Musicalchef Matthias Davids nimmt sich als Regisseur dieses berührenden Stücks an. Mit Die Mitte der Welt steht auch eine Musical-Uraufführung in der BlackBox auf dem Spielplan. Andreas Steinhöfel erzählt poetisch und mit trockenem Witz vom Anderssein und der Suche eines jungen Menschen nach dem richtigen Platz in der Welt. Weiter geht es mit der Premiere von Wonderful Town. Das musikalische Multitalent Leonard Bernstein entwickelte 1953 mit seinem Team innerhalb weniger Wochen diese Musical-Hommage ans vibrierende New York und landete mit der Kombination von überdrehter Komödie, jazzig-fetzigem Score und mit­reißenden Tanzeinlagen einen Volltreffer. Zum Ende der Spielzeit tut sich das vielfach preisgekrönte Linzer Musicalensemble mit dem Bruckner Orchester und dem Kinderchor des Landestheaters zusammen, um sich unter dem Titel Ein Teelöffel Feenstaub der Musik aus den bekanntesten Disney-Filmen zu widmen.

TANZ

TANZ LINZ startet die Saison 2025/2026 mit der Uraufführung des Tanzstücks Shakespeare’s Dream von Andrey Kaydanovskiy. Dieses Werk lädt ein, Wahrnehmungsgrenzen zu hinterfragen und eine Reise durch Zeit, Kunst und Identität anzutreten – voller Intensität, Überraschung und Tiefe. Freuen darf man sich auch auf Amor & Psyche?. Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen ist weltweit für seine Neuinterpretationen klassischer Themen für große Tanzensembles bekannt. Mit TANZ LINZ stellt er seine persönliche Auseinanderset­zung mit dem antiken Mythos von Amor und Psyche vor.

In der BlackBox feiert im Juni ein weiterer Tanzabend Premiere. TANZ LINZ und das Landestheater Linz vergeben erneut den Produktionspreis des Internationalen Choreografie-Wettbewerbs Hannover, der vom 19. bis 21. Juni 2025 stattfindet. Als einziges österreichisches Theater ermöglichen wir einer:einem Finalist:in, ein abendfüllendes Tanzstück mit TANZ LINZ zu choreografieren. Das Thema der Produktion entspricht dem Spielzeit-Motto SO ALT WIE JUNG und regt zu einem Diskurs über Generationendynamiken, Wandel menschlicher Beziehungen und zeitlose Verbindungen an.

Spielplanpräsentation 2025/26
Geschäftsführer Thomas Königstorfer | Foto: Petra Moser

SCHAUSPIEL

Das Schauspielhaus und die Kammerspiele haben unter Schauspieldirektor David Bösch wieder ein buntes Programm zu bieten. Wegen der Sanierung an der Promenade wird die neue Spielzeit mit der Uraufführung von Das Derby, einem Stück Fußball in zwei Halbzeiten und einer Verlängerung von David Bösch, in der BlackBox eröffnet. Dazu gibt es auch den Liederabend You’ll never sing alone. Am Landesgericht Linz inszeniert Peter Wittenberg das Dokumentartheater Eichmann vor Gericht nach den historischen Prozessunterlagen. Die erste Premiere im Schauspielhaus wird Shakespeares Komödie Maß für Maß sein (Regie: Sebastian Schug). Es folgen Eurotrash, eine menschliche Komödie von existenzieller Wucht und ein Fest für zwei Schauspieler:innen in der Inszenierung von Dominique Schnizer sowie Die Bettleroper, die von Susanne Lietzow und Gilbert Handler neu interpretiert wird. Weiter geht es mit Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth (Regie: Joachim Gottfried Goller). Schauspieldirektor David Bösch inszeniert Georg Büchners Dramenfragment Woyzeck und Regisseurin Sara Ostertag wird den ergreifenden Roman Radio Sarajevo in der ihr eigenen bildstarken, sinnlichen Ästhetik erstmalig für die österreichische Bühne adaptieren. Gerhart Hauptmanns Tragikomödie Die Ratten und die Komödie Der Menschenfeind von Molière komplementieren den Spielplan.

Auf der Studiobühne steht die Uraufführung Fucking Old – Alte Liebe auf dem Programm. Auf der Basis von persönlichen Interviews geht Wenzel Winzer in dieser Stückentwicklung der Frage nach, wie und ob sich Liebe und das Bedürfnis nach Nähe und Sexualität im Alter verändern. Weiter geht es mit der Uraufführung von Verräter. In ihrem neuen Stück erkundet NESTROY-Preisträgerin Lisa Wentz erneut Abgründe der Provinz und legt ein überaus kunstvolles Volksstück vor. Außerdem ist auf der Studiobühne die Österreichische Erstaufführung des Stücks Die Räuber der Herzen von Bonn Park (Produktion mit Studierenden der Anton Bruckner Privatuniversität) zu sehen.

Wiederaufgenommen wird Die Flucht in der Inszenierung von David Bösch.

JUNGES THEATER

Das Junge Theater startet mit Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute von Jens Raschke in die neue Spielzeit. Dazu wird ein Vermittlungsprogramm für Publikum ab 10 und ab 13 Jahren angeboten. Weiter geht es mit dem diesjährigen Märchen: Mio, mein Mio (6+) von Astrid Lindgren – ein erfolgreiches Kinderbuch, eine mitreißende Geschichte und ein fantastisches Märchen voller Magie. Es folgen Der fabelhafte Die (9+) von Sergej Gößner, Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes (6+) von Finn-Ole Heinrich und Dickhäuter (6+) von Tina Müller. Den Abschluss bildet Junger Klassiker – Nibelungen Short Cuts (13+) von Friedrich Hebbel, in einer Fassung von Nele Neitzke.

Der kleine Prinz, Goldzombies und √Hamlet werden wiederaufgenommen.

Weitere Themen

Theaterautomat
Allgemein

Der… what?

Der Theaterautomat ist eine interaktive Installation im Foyer der Kammerspiele, die zum Mitmachen und selbst kreativ werden animiert.
Ein KI-gestütztes Programm erstellt Theaterfiguren und -hintergründe in Echtzeit. Dabei werden die Bewegungen der User getrackt und auf die Figur übertragen.

KammerspieleTheaterautomat
Lisa Wentz
SchauspielTeaserSchauspielhaus

Die Kraft der Erinnerung

Wer mit Lisa Wentz über Theater spricht, spürt sofort ihre Begeisterung für das „Kraftwerk der Gefühle“ – so nennt es der Schriftsteller Alexander Kluge. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen stets die Figuren: ihr Ausdruck im Hier und Jetzt, ihr Agieren in der konkreten Situation. Ein Agieren, das Emotionalität und Biografie widerspiegelt. Aus diesem Kern entwickelt die Autorin ihre Geschichten.

PremierenfieberVerräter
Amor und Psyche header
TeaserTanz

Eine Frage der Liebe

Im Gespräch mit Roma Janus, Dramaturgin und Leiterin von TANZ LINZ, erzählt der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen von seinem künstlerischen Weg, seinen Eindrücken vom Ensemble TANZ LINZ und darüber, warum sein Stück Amor & Psyche? mehr fragt als es beantwortet.

PremierenfieberTanzLinzAmor&Psyche?
Gormenghast
OperTeaser

Wider das Denken in Schubladen!

Keine:r mag sie. Jede:r gibt vor, sie zu ignorieren. Und doch hat sie sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen (zumindest bei den Menschen des deutschsprachigen Raums) festgesetzt: Die Rede ist von der Trennung zwischen der so genannten „U-Musik“ und der „E-Musik“, zwischen „Unterhaltungsmusik“ und „Ernster Musik“. Diese Grenzziehung ist bei Lichte betrachtet genau so absurd, wie wenn es bei Lebensmitteln Kategorien wie „seriöse Erdäpfel“ und „alberne Erdbeeren“ geben würde.

PremierenfieberGormenghast
Come From Away Sujet
TeaserMusical

Gander – Eine Kleinstadt im Ausnahmezustand

Am 11. September 2001 richtet sich der Blick der Welt auf New York. Terroristen lenken zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Während sich das Drama in Manhattan entfaltet, herrscht über dem Atlantik tagesüblicher Hochbetrieb. Hunderte Maschinen sind auf dem Weg in die USA, darunter auch Lufthansa-Flug 400 von Frankfurt nach New York mit Kapitän Reinhard Knoth im Cockpit. An Bord: 354 Menschen, darunter Prominente wie der damalige Hugo-Boss-Chef Werner Baldessarini und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Doch um 9.15 Uhr New Yorker Zeit ist Schluss: Die US-Luftfahrtbehörde schließt den Luftraum. Über 400 Flüge müssen umgeleitet werden. Kanada aktiviert „Operation Yellow Ribbon“ und nimmt die Maschinen auf – eine logistische und menschliche Mammutaufgabe.

PremierenfieberComeFromAway
Wiener Blut Header
OperTeaser

Blümchenkaffee und Eierschecke

Die kulturellen Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland sind an manchen Stellen größer als gedacht und an anderen wiederum viel geringer als befürchtet. Natürlich handelt es sich um zwei Kulturen, zwei Sprachen, die Differenzen sind groß und divers, aber die Verwandtschaft beider Seiten ist ebenso nicht zu leugnen: Mal hassen wir einander, mal lieben wir einander und wir stellen immer wieder erstaunt fest, dass es Dinge gibt, die wir noch nicht übereinander wussten. Aber natürlich sind es vor allem diese Überraschungen, mit denen man immer neue Facetten einer komplexen Beziehung entdeckt. Und zu einer echten Hassliebe gehören zwei Dinge zentral dazu: Das Lachen übereinander und das Lachen über sich selbst.

PremierenfieberWienerBlut
Der Rosenkavalier
OperTeaser

Die Erfindung von Traditionen

Es ist einer der zahlreichen Höhepunkte der Rosenkavalier-Partitur von Richard Strauss: Die Überreichung der silbernen Rose durch den Grafen Octavian an Sophie, die Braut des Baron Ochs auf Lerchenau. Hier schlägt nicht nur das Herz der jungen Braut, sondern auch das jedes Opernliebhabers und jeder Opernliebhaberin höher.

DerRosenkavalierPremierenfieber
Shakespeare's Dream
TeaserTanz

Poetisch, intensiv, überraschend

Nach dem großen Erfolg seiner Interpretation von Dornröschen kehrt der renommierte Choreograf Andrey Kaydanovskiy mit einer neuen Kreation für TANZ LINZ ins Musiktheater zurück. Kaydanovskiy war 15 Jahre lang Tänzer und Demisolist des Wiener Staatsballetts und ist international gefragt für seine bildstarken Arbeiten zwischen Klassik und Gegenwart – u. a. für das Wiener Staatsballett, das Bayerische Staatsballett, wo er Hauschoreograf war, das Ballett am Rhein, Deutsche Oper am Rhein, Czech National Ballet sowie National Theatre Prag. In Shakespeare’s Dream, einem abendfüllenden Tanzstück in zwei Akten, begibt sich Kaydanovskiy auf eine Reise ins Innenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der Welt: William Shakespeare.

PremierenfieberTanzLinzShakespearesDream
Das Derby
TeaserSchauspielSchauspielhaus

Fußball und Kultur

Manche Vorurteile sind so hartnäckig wie Kaugummi auf Schuhsohlen. Sie sind praktisch, weil sie die Welt vereinfachen und – vielleicht noch wichtiger – eine Bewertung liefern. Vorurteile werten ab und werten gleichzeitig das auf, was sich über das Abgewertete erhebt. Ihre Hartnäckigkeit verdanken sie einer wirkmächtigen Dichotomie von „oben“ und „unten“.

PremierenfieberDasDerby