14 Fragen an Brigitte Geller

14Fragen

1 Was ist dein Morgenritual?
Kaffee im Bett – möglichst zu zweit!

2 Als welches Tier wärst du glücklich?
Als Badeente.

3 Welche drei Begriffe fallen dir spontan zu Österreich ein?
Mozart, Palatschinken mit Marillenmarmelade und die Donau

4 Stell dir vor, du bist einen Tag lang unsichtbar. Was würdest du machen?
Das verrate ich nicht…, es könnte gegen mich verwendet werden.

5 Wenn du einen anderen Beruf ausüben müsstest, welchen würdest du wählen?
Ich möchte sicher bei der Musik bleiben. Wenn nicht als Sängerin, so auch gerne wieder als Flötistin.

6 Was macht dich verlegen?
Der Applaus.

7 Mit wem / mit was würdest du für einen Tag dein Leben tauschen?
Mit Martha Argerich an einem Konzerttag mit Mischa Maisky.

8 Wenn du keine Angst hättest, was würdest du tun?
Ich bin froh, vor manchen Dingen Angst zu haben. Aber wenn mir etwas wichtig ist, lasse ich mich nicht von Angst davon abhalten.

9 Welche drei Dinge würdest du auf keinen Fall auf eine einsame Insel mitnehmen?
Den Staubsauger, die Steuererklärung, den Hund meines Nachbarn.

10 Als Kind wolltest du so sein wie …?
…Eine Zirkusartistin von Zirkus Knie!

11 Was willst du nie über dich hören müssen?
Lügen.

12 Dein liebster Ort in Linz?
Die Bühne des Musiktheaters.

13 Welche Frage sollte in einem Interview mit dir nicht fehlen? – Und deine Antwort?!
Was wäre Dein Schlusssatz?

„Musik, ein Zauber, der alles in den Schatten stellt, was wir hier treiben.“
(Albus Dumbledore in J. K. Rowlings Harry Potter)

14. Wie verbringst du deine Zeit während der Corona-Isolation?
Mein Motto zur Zeit: „Man kann zwar den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen!“
Man könnte auch sagen: „Die Zeit ist zu kostbar, um sie dem Zufall zu überlassen.“ (Deus X. Machina)
Ich singe, ich lerne, ich mache innerlich und äußerlich Ordnung!
In diesem Sinne: CARPE DIEM!!!

—-

Brigitte Geller ist in der Schweiz aufgewachsen. Sie studierte Flöte und Gesang an der Musikhochschule Basel und schloss beide Studien mit dem Solistendiplom ab. Ihr weiterer musikalischer Weg führte sie über das Internationale Opernstudio Zürich und das Theater der Stadt Heidelberg nach Berlin an die Komische Oper, mit Abstechern nach Großbritannien, Frankreich, Italien, Griechenland, China, und jetzt an das Landestheater Linz.

Früher ein leichter lyrischer Sopran hat sich Brigitte Geller in den letzten Jahren dem dramatischeren Fach zugewandt. Seit September 2017 singt sie am Landestheater Linz Partien des jugendlich dramatischen Fachs wie die Kaiserin in Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss, Chrysothemis in Elektra und Cherubinis Médée. In der laufenden Spielzeit ist Brigitte Geller als Berthe in Meyerbeers Le Prophète, als Mirra in einer konzertanten Aufführung der Liszt Oper Sardanapalo und ab 15. November 2019 als Konstanze in Mozarts Entführung aus dem Serail zu erleben.

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