Die gerissene Füchsin – ein Höhepunkt der Saison!

So hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!

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Die Premiere von Die gerissene Füchsin im Linzer Musiktheater sorgte für Begeisterung! Peter Konwitschnys Inszenierung dieses außergewöhnlichen Opernwerks wurde von der Presse als mutig, erfrischend und sehenswert gefeiert. Von „Jubel für alle!“ (Die Presse) bis hin zu „Ein Höhepunkt der Saison!“ (Passauer Neue Presse) – die Kritiken sprechen eine klare Sprache: Diese Produktion ist ein Glücksfall für Opernliebhaber.

„So hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!“
Johannes Sonnberger schreibt in der Kronen Zeitung: „Regisseur Peter Konwitschny macht aus dem Märchen eine gesellschaftskritische Analyse. Musikalisch schuf Janáček dabei einen eigenen Kosmos, den das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner überzeugend darbietet.“ Und weiter: „Carina Tybjerg Madsen in der Hauptrolle als Füchsin hat sichtlich Spaß an ihrer Gerissenheit, die sich in körperlicher Wendigkeit und strahlender stimmlicher Selbstsicherheit ausdrückt […] So hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!“

„Eine durchaus treffende neue Lesart von Janaceks Füchsin!“
„Die Musik hat Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester (BOL) ungemein feinfühlig erarbeitet und deutlich gemacht, dass der eigentliche Hauptdarsteller in dieser Oper das Orchester ist. Denn die ausgedehnten Verwandlungsmusiken und klangfarbigen Genrebilder sind das Herzstück. Es ist eine Kunst, Janaceks Klangvorstellungen, die oft die eigenwilligsten Instrumentationen vorsehen, tatsächlich zum überzeugenden Klangbild zu gestalten“, so Michael Wruss in den OÖNachrichten.

„Ein Glücksfall!“
„Konwitschny benötigt weder Wald noch Tiere und bleibt dennoch – das macht diese Inszenierung zum Glücksfall – der Vorlage über weite Strecken treu“, meint Peter Blaha in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Der geschmeidige Tenor von Seungjick Kim vereint sich nämlich aufs beste mit dem strahlenden Sopran von Carina Tybjerg Madsen.“

„Janácek-Premiere im Linzer Musiktheater erhielt viel Beifall!“
… titelt Wolfgang Katzböck von der APA. „Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Die neun orchestralen Zwischenspiele der Szenen sind eine Wohltat. Tadellose sängerische Leistungen bieten, den 25 großen und kleinen Soli voran, Carina Tybjerg Madsen, Adam Kim, Tenor SeungJick Kim, Ulf Bunde, Christian Drescher, Dominik Nekel, Michael Wagner sowie die auch spielfreudigen drei Landestheater-Chöre. Akrobatisch wirbeln neun Breakdancer über die Bühne.“

Die gerissene Füchsin
Die gerissene Füchsin | Foto: Reinhard Winkler

„Viel Applaus!“
„Das Bruckner Orchester Linz unter dem souveränen Markus Poschner weiß die kühnen harmonischen Verbindungen der kunstvoll gearbeiteten Partitur mit ihrer sensiblen Instrumentation und charakteristischen Rhythmik wunderbar farbig, nuancenreich und sängerfreundlich zu verströmen […] Carina Tybjerg Madsen verfügt als Füchsin über einen feinen, lyrischen Sopran. Adam Kim ist ein ungemein präsenter, kernig singender Förster […] Ein Lob gilt dem Chor und dem ungemein lebendigen Kinder- und Jugendchor des Landestheaters“, schreibt Helmut Christian Mayer im Kurier.

„Ein Höhepunkt der Saison!“
„Die selten aufgeführte Oper Die gerissene Füchsin von Leos Janácek wird am Landestheater Linz zu einem Höhepunkt der Saison“, beginnt Carola Baumann-Moritz ihre Kritik in der Passauer Neuen Presse. „Chefdirigent Markus Poschner kann sich auf sein Bruckner Orchester verlassen, bringt es zu Höchstform und lässt Janáceks Musik zur Hauptsache des Abends werden. Die Inszenierung besticht einerseits durch ein bewegtes Bühnenbild, bei dem sich die Kulissen ständig drehen. Andererseits bringt der riesige Chor samt hervorragendem Kinderchor und einer Breakdance-Gruppe erfrischend aktuellen Bezug zur Gegenwart.“

„Jubel für alle!“
Walter Weidringer meint in Die Presse: „Schön der (gekürzte) Schluss, wenn der Förster am Grab seiner Frau einschläft und zu Janáčeks orchestraler Feier der Natur der Vorhang fällt, während das Saallicht angeht: Das Wunder der Schöpfung ist in und um uns […] Zuletzt: Jubel für alle, auch den 80-jährigen Peter Konwitschny.“

„Carina Tyberg Madsen interpretiert die Titelpartie charmant!“
„Adam Kim singt den Förster mit einem verlässlichen Security-Bariton; da weitet Michael Wagner seinen Bass als Haraschta deutlich mächtiger. Carina Tyberg Madsen interpretiert die Titelpartie charmant und in jeder Hinsicht durchsetzungsfähig. Um das Liebespaar realistischer zu verdeutlichen, wird der Fuchs nicht als Hosenrolle, sondern von Seung-Jick Kim gegeben. Mit seinem lyrischen Tenor gelingt das dem Koreaner – eine Oktave tiefer – gewinnend“, so Stefan Ender im Der Standard.

„Ein erfrischend experimentierfreudiges und mutiges Opernexperiment!“
Peter Jungblut von BR Klassik meint: „Die modernisierte, deutlich härtere Version überzeugt, trotz einiger Klischees.“ Und weiter: „Carina Tybjerg Madsen in der Titelrolle der Füchsin war eine berührend-selbstbewusste Mutter Courage auf dem Schlachtfeld der irdischen Existenz. Auch alle anderen Solisten machten ihre Sache sehr gut, darunter Adam Kim als Förster und Seung Jick Kim als Fuchs. Sonderapplaus gab es für Breakdancer und den vielköpfigen Kinderchor. Insgesamt ein erfrischend experimentierfreudiges und mutiges Opernexperiment, das weniger umstritten war als zu erwarten gewesen wäre.“

Die nächsten Vorstellungstermine: 3., 16. April, 2., 19., 30. Mai 2025

Die gerissene Füchsin
Die gerissene Füchsin | Foto: Reinhard Winkler

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