DIE 2-G-REGEL

Gültig mit Montag, 8. November 2021

  • 8. November 2021
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  • Text: Redaktion

Laut der aktuellen Verordnung der österreichischen Bundesregierung gilt ab Montag, den 8. November 2021, für Veranstaltungen die 2-G-Regel.

Das Betreten ist nur für Personen mit einem Nachweis einer Impfung oder einem Nachweis einer Genesung möglich. Sollte dies nicht vorliegen bzw. nicht vorgewiesen werden, darf leider ausnahmslos kein Zutritt gewährt werden.
Achtung: Antigen-Tests, Antikörper-Nachweise und PCR-Tests ohne Erstimpfung sind nicht zulässig!

Ungeachtet der Zutrittsregeln haben mehrere Studien ergeben, dass der Besuch von Theater- und Konzerthäusern als sehr sicher gelten:
Die österreichischen Theater- und Konzerthäuser haben gemeinsam und im Austausch mit Gesundheitsbehörden sowie Wissenschaftern Präventionskonzepte entwickelt, um die Ansteckungsgefahr unter Besucher:innen bestmöglich zu minimieren.

Grosser Saal Musiktheater
Foto: Peter Philipp

Sowohl das neue Musiktheater als auch das generalsanierte Schauspielhaus an der Promenade verfügen über modernste Lüftungs-Anlagen. Das Frauenhofer-Institut geht bei einer  Untersuchung im Konzerthaus Dortmund von einem kompletten Luftaustausch alle 20 Minuten bei 100 % Lüftungsleistung aus – im Großen Saal des Musiktheaters und im Schauspielhaus ist die Leistung der Lüftungsanlage sogar mehr als doppelt so stark. Das Ergebnis der Wissenschafter in Dortmund: Mit Mund-Nasen-Schutz sowie Lüftung ist „praktisch keine Beeinflussung durch Prüfaerosole auf allen Nachbarplätzen eines emittierenden Probanden (Versuche Nr. 4, 6, 9)“ zu messen. Fazit des Frauenhofer-Instituts: „Die Gefahr von Infektionen durch Aerosolübertragung im Saal [ist] nahezu ausgeschlossen.“

Dazu kommt das riesige Raumvolumen von Theater- und Konzertsälen. Das Frauenhofer-Institut dazu:
„Großes Raumvolumen sorgt für starke Verdünnung von Aerosolen, durch Zu- und Abluftbetrieb ohne Umluftfunktion werden Aerosole effektiv abtransportiert und können sich nicht anreichern.“

Weiters arbeiten thermische Effekte für die Gesundheit des Publikums. „Eine Besetzung des Konzerthauses mit vielen Personen stört nicht den Luftaustausch nach oben, sondern fördert diesen durch zusätzliche thermische Effekte,“ konstatiert das Frauenhofer-Institut.

Ein zentraler Punkt ist das Tragen von Maske (Mund-Nasen-Schutz). Die zitierte Studie des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts im Konzerthaus Dortmund hat das Tragen von Masken im Zuschauerraum wissenschaftlich untersucht. Ergebnis: wenn der Versuchsdummy „Oleg“ Maske trägt, kann bei keinem Platznachbarn (vorne/hinten/seitlich/diagonal) ein durch „Oleg“ erhöhter Aerosolwert gemessen werden. Daher empfiehlt das Landestheater das Tragen der Maske während der Vorstellungen.

Auch die Technische Universität Berlin hat  rund 20 Aktivitäten einer Risiko-Bewertung unterzogen – vom Theaterbesuch über die Benutzung Öffentlicher Verkehrsmittel, den Termin beim Friseur, einem Einkauf, einem Essen im Restaurant bis zum Unterricht in Schulklassen. Das Ergebnis: Die Freizeitaktivitäten mit dem geringsten Ansteckungsrisiko sind „Theater, Opern, Museen mit Maske“. Einkaufen im Supermarkt birgt bereits ein doppelt so hohes Infektionsrisiko.

Es ist uns bewusst, dass es nie eine 100%ige Sicherheit geben wird können. Aber wir nehmen uns seitens des Landestheaters und des Bruckner Orchesters der Herausforderungen, die COVID-19 für unsere Aufführungen mit sich bringt, mit größter Verantwortung an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,
Ihr Landestheater Linz